Grachmusikoff in Wort und Bild Ein Denkmal für die schwäbische Mundart-Band

In diesem  Bandporträt spiegelt sich der typische  Gischbl-Zeichenstil. Foto: Gischbl 3 Bilder
In diesem Bandporträt spiegelt sich der typische Gischbl-Zeichenstil. Foto: Gischbl

Der Illustrator Gischbl alias Gerhard Mauch hat die schwäbische Band Grachmusikoff 34 Jahre lang zeichnerisch begleitet und nun einen historischen Rückblick in Heftform veröffentlicht.

Stuttgart - Im Jahr 1986 schuf der Illustrator Gischbl alias Gerhard Mauch seine erste Karikatur des oberschwäbischen Sänger-Originals Alex Köberlein, der damals gleich zwei Mundart-Bands seine Stimme lieh: Der Folk-Formation Grachmusikoff, in der er mit seinem Zwillingsbruder Georg musizierte, und der Rockband Schwoißfuaß („Oinr isch emmr dr Arsch“). Grachmusikoff erwiesen sich als wesentlich langlebiger, machten ihrem Motto „too old to die young“ alle Ehre und traten erst 2018 wegen diverser Zipperlein zurück.

Gischbl setzt der Band aus Bad Schussenried nun ein Denkmal mit einem „Heftle“, in dem er neben einige seiner Zeichnungen verewigt hat, darunter das Cover-Motiv des Grachmusikoff-Albums „Im Serail der nackten Wilden“. Außerdem bietet er viele Dokumente zur Bandgeschichte, darunter Korrespondenzen, Kommentare von Fans sowie Köberlein-Selbstanalysen und Bonmots wie dieses: „Perfektion kann töten, sagt der Dilettant.“

„Legendäre Grachies“ heißt das im Eigenverlag veröffentlichte Werk, das in ausgesuchten Buchhandlungen zu haben ist oder beim Künstler selbst per E-Mail unter: gischbl13@web.de




Unsere Empfehlung für Sie