„Leben.Lifestyle.Genuss“ in der EZ-Graffitihalle Gelungenes Event in einer außergewöhnlichen Location

Die Druckerei hat sich zur Kunstausstellungs-Halle gewandelt. Die Gäste der Messe zeigten sich begeistert. Foto: urh/Ulrike Rapp-Hirrlinger 15 Bilder
Die Druckerei hat sich zur Kunstausstellungs-Halle gewandelt. Die Gäste der Messe zeigten sich begeistert. Foto: urh/Ulrike Rapp-Hirrlinger

Das Event „Leben.Lifestyle.Genuss“ hat viele Besucher in die Graffitihalle im Verlagsgebäude der Eßlinger Zeitung gelockt. Alle waren sich einig: Der Besuch hat sich gelohnt.

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Esslingen - Wohltaten von Kopf bis Fuß – das war das Konzept der Messe „Leben.Lifestyle.Genuss“, zu der die Eßlinger Zeitung zum sechsten Mal einlud. Mit der Graffitihalle im Verlagsgebäude der Eßlinger Zeitung war der Ausstellungsort selbst ein Event und bot für die Präsentationen ein besonderes Ambiente. Wo früher Druckmaschinen ratterten, zeigten Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen – von Wellness, Sport und Schmuck bis zu Versicherungen, Finanzberatung und Reisen. Im Außenbereich präsentierte das Autohaus Jesinger Fahrzeuge. Für das leibliche Wohl sorgten Getränke Bayha und die Esslinger Weingärtner.

Nicht wenige Besucherinnen und Besucher waren extra gekommen, um die Graffiti in der rund 800 Quadratmeter großen Fabrikhalle zu bestaunen. Waren sie doch erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Sieben Graffiti-Sprayer vom Kollektiv Graffiti-Stuttgart.de hatten im vergangenen Herbst die Wände der ehemaligen Druckhalle mit ihren Kunstwerken gestaltet. Dreizehn ganz unterschiedliche Werke schmücken die Halle, in der noch viele Installationen von ihrer ursprünglichen Nutzung zeugen. Informationen zu den Künstlern konnten die Besucher auf Tafeln nachlesen, und so wurde die Messe auch zur Kunstausstellung. Kai Buchholz und seine Frau Adiyanti Sutandyo-Buchholz hatten die Online-Kandidatenrunden der EZ zur Esslinger OB-Wahl neugierig gemacht. „Wir wollen die Halle mal live erleben“, sagte Buchholz und zückte eifrig seine Kamera. Auch viele Aussteller freuten sich über die besondere Atmosphäre. Der Esslinger Optiker Bernd Müggenburg hat lange keine Kunstausstellung besucht und sieht in der Wand-Kunst nun einen kleinen Ersatz. Er hatte eine „kleine bunte Mischung“ seines Brillen-Angebots als Appetitanreger mitgebracht, denn die eigentliche Auswahl von Gestell und Gläsern samt Bestimmung der Sehstärke muss natürlich im Laden erfolgen. Wenige Meter weiter bot Hörgeräte Langer Hörtests und Informationen zu Hörgeräten an.

Rezept gegen das Altern

Renate und Bernd Scheuring wollen ein Rezept gegen das Altern gefunden haben. Galvanischer Strom soll Falten, Cellulite und Haarausfall reduzieren. Ebenfalls das körperliche Wohlbefinden steigern soll der Magnetschmuck der Firma Energetix, den Riccardo Richter und Sunita Bogner präsentierten. „Magnete wirken sich positiv auf den Körper von Mensch und Tier aus, erklärte Richter. Schmuck zeigte auch das Goldschmiedeatelier Witzig aus Zell. „Die Messe bietet die Gelegenheit, die Vielfalt unserer selbstgefertigten Schmuckstücke zu zeigen,“ zeigte sich Corinna Espey überzeugt.

Kreativ ist auch Steffen Kaiser aus Ostfildern. Der Landwirt stellt seit fünf Jahren Most aus Obst seiner Nellinger Streuobstwiesen her. Inzwischen hat er 15 Sorten im Angebot. Äpfel und Birnen werden mal mit Himbeeren, Johannisbeeren und Schlehen, mal mit Kirschen oder Holunder kombiniert, es gibt auch den klassischen Most und einen „Filder-Cider“.

Entspannung für den ganzen Körper

Sportlich ging es am Stand von David Kropp zu. DK Lifesports gehört zu den Ausstellern der ersten Stunde bei „Leben.Lifestyle.Genuss“. An einer Galileo-Vibrationsplatte demonstrierte er, wie diese zur Entspannung des Körpers beitragen kann. „Ich bin schön gelockert“, lobte Dorle Benze, als sie von der vibrierenden Fläche stieg. Nachhaltige, frische und ökologische Kosmetik der Firma Ringana aus Österreich präsentierten Andrea Weinschenk und Maria Alexander. „Es ist einfach nur schön, mal wieder auf Messen gehen zu können und den direkten Kontakt zu haben“, schwärmte Alexander.




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