Grillplatztest Würste grillen in der Hütte des Hirsches

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Bei schlechtem Wetter lässt es sich im Wapiti-Häuschen gut brutzeln, bei Sonne gegenüber unter freiem Himmel.

Das Wapiti-Häuschen schützt die Griller, wenn es mal regnet. Foto: Michael Steinert
Das Wapiti-Häuschen schützt die Griller, wenn es mal regnet. Foto: Michael Steinert

Vaihingen - Die Grillplätze für jedes Wetter liegen am Bärensträßle. Bei unsicherer Witterung bietet sich an der Kreuzung mit dem Wapitiweg die gleichnamige Hütte an. Benannt ist sie nach der stattlichen Hirschart aus Nordamerika, die in ihrer Größe nur durch den Elch übertroffen wird und das Häuschen macht seinem Namen in dieser Beziehung alle Ehre: 20 bis 30 Leute dürften gut auf den Bänken an den drei geschlossenen Seiten Platz haben. Witzig sind die Pfeiler aus Astgabeln. Dünne Äste zum Anfeuern und dicke Scheite für die Glut lagern neben der Hütte.

Die große Grillstelle in der Mitte hat drei schwenkbare Roste, die verhältnismäßig sauber aussehen. Darauf sollte man sich jedoch nicht verlassen, denn der Zustand des Grillplatzes hängt stets davon ab, wie genau es die Vorgänger mit dem Aufräumen genommen haben. So lagen bei diesem Besuch die Abfälle hinter der Hütte teilweise neben den Mülltonnen hinter dem Haus. Gut, dass die städtischen Mitarbeiter auf ihrer Tour hier regelmäßig vorbeikommen, um die Mülleimer zu leeren und Unrat aufzusammeln. So bleibt die Idylle erhalten.

Wer in der Grillhütte sitzt, blickt auf die Allee am Bärensträßle und auf uralte, riesige Kastanien, Eichen und Birken. Die stehen auf der anderen Straßenseite, dort befindet sich eine zweite Grillstelle unter freiem Himmel. Sechs Bänke aus durchgesägten Baumstämmen dienen als Sitzgelegenheiten. Außerdem gibt es eine morsche Tisch-Bank-Kombination. Wer mehr Komfort benötigt, muss dafür sorgen. Das gilt auch für die Kinder. Zwei Schaukeln, zwei Wippen, mehr gibt es nicht, aber dafür eine Wiese zum Toben und abseits den Rest eines Baumriesen zum Klettern. Gleich daneben steht der Gedenkstein des Verschönerungsvereins von 1930 zur Erinnerung an Forstrat Otto Lanz. Ursprünglich hatte er seinen Platz an der Rotenwaldstraße. Seit 1963 steht er beim Grillplatz.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man die Grillplätze Bärenkopf I und II mit der Buslinie 90, Haltestelle Forsthaus II. Von dort geht es über den Parkplatz auf dem geteerten Bärensträßle schnurgerade und bequem etwa 1,5 Kilometer vorbei an der Wildmeisterei zum Grillplatz. Mit dem Auto ist der Platz über die Wildparkstraße erreichbar. Noch in der Ausfahrt Solitude muss man links abbiegen und die Wildparkstraße so über die Brücke überqueren. Dann geradeaus und direkt auf den Parkplatz. Auch vom Bärenschlössle über die Bärenstraße kommt man zu den beiden Grillplätzen.

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