Großbrand in Reutlingen-Mittelstadt Hunderte Einsatzkräfte bis um Mitternacht im Einsatz

Die Feuerwehr war bis in die Nacht im Einsatz. Foto: 7aktuell.de/Moritz Bassermann 10 Bilder
Die Feuerwehr war bis in die Nacht im Einsatz. Foto: 7aktuell.de/Moritz Bassermann

Der Großbrand in Reutlingen-Mittelstadt am Mittwoch war nach einem stundenlangen Einsatz von hunderten Einsatzkräften kurz vor 24 Uhr gelöscht. Nun gibt es mehr Details.

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Reutlingen-Mittelstadt - Kilometerweit war eine gewaltige Rauchwolke am Mittwoch rund um Reutlingen zu sehen. Erst gegen 24 Uhr war der Großbrand in der Lagerhalle mit einer integrierten Autowerkstatt im Industriegebiet Mittelstadt gelöscht. „Es gibt aber am Morgen noch ein paar Nachlöscharbeiten“, sagte ein Sprecher der Reutlinger Feuerwehr am Donnerstag.

Das Ausmaß des riesigen Feuers ist derzeit noch nicht ganz zu überblicken. So kann die Feuerwehr noch keine Aussage zu der Ursache machen. Die Polizei schätzt, dass der Schaden in die Millionen geht. Verletzt wurde aber niemand.

Gasflaschen explodieren

Die ersten Notrufe gingen gegen 15 Uhr bei der Feuerwehr ein. Als diese eintraf, stand die Halle bereits in Vollbrand. Durch zügiges Eingreifen verhinderten die Brandbekämpfer, dass die Flammen auf etwa 30 Wohnmobile und Wohnwagen übergriffen, die auf einem Nachbargrundstück abgestellt waren.

In der Halle waren zum einen vereinzelt Gasflaschen deponiert, welche explodierten. Zum anderen lagerten dort etwa 8000 Reifen, wodurch die dichte Rauchwolke entstand. Messungen der Feuerwehr vor Ort zeigten eine Schadstoffkonzentration, weshalb Anwohner dazu aufgefordert wurden, Türen und Fenster zu schließen. Weitere Prüfungen der Feuerwehr etwas entfernt vom Brandherd in der Umgebung zeigten jedoch keine Schadstoffe mehr an, sodass zumindest in dieser Hinsicht Entwarnung gegeben werden konnte.

200 Kräfte im Einsatz

Da die dichte Rauchwolke vom Wind in Richtung Esslingen getragen wurde, verschaffte sich ein Polizeihubschrauber ein Bild der Lage aus der Luft. Insgesamt waren 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, DRK und Malteser im Einsatz.

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