Grün-schwarze Landesregierung Bonde steht nicht zur Verfügung

Von red/dpa/loj 

Vor wenigen Tagen war eine Liebesaffäre des Grünen-Politikers Alexander Bonde publik geworden. Jetzt hat Bonde Konsequenzen gezogen.

Alexander Bonde ist in Turbulenzen geraten. Foto: dpa
Alexander Bonde ist in Turbulenzen geraten. Foto: dpa

Stuttgart - Die Gerüchte über die politische Zukunft des baden-württembergischen Grünen-Politikers Alexander Bonde sind vorerst beendet. Wie Bonde über das soziale Netzwerk Facebook mitteilte, steht er für ein Ministeramt nicht mehr zur Verfügung. Wörtlich schreibt Bonde: „Die öffentlichen Spekulationen und Gerüchte über unser Privatleben nehmen für meine Familie, meine Kinder, meine Frau und mich ein unerträgliches Maß an. Ich habe deshalb gerade Ministerpräsident Kretschmann Folgendes mitgeteilt: Meine Frau und ich haben gemeinsam entschieden, dass ich für ein Ministeramt im nächsten Kabinett nicht zur Verfügung stehe.“

Gleichwohl sei er bereit, politische Verantwortung zu übernehmen, allerdings nicht mit in der ersten Reihe als Minister, schreibt Bonde weiter. Bonde war in der vergangenen Landesregierung Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Der Grünen-Politiker war vor einigen Tagen in Turbulenzen geraten, weil eine Parteikollegin eine mehrjährige Affäre mit ihm publik gemacht hatte. Bonde ist seit vielen Jahren mit der ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Conny Mayer verheiratet.