ExklusivGrüne Ex-Ministerin Eveline Lemke Hochschulchefin ohne Studienabschluss

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In Mainz war sie Vize-Regierungschefin, nun leitet die Grüne Eveline Lemke eine private Hochschule in Karlsruhe. Weil sie ihr Studium einst abgebrochen hat, wurden für die Berufung die internen Regeln ignoriert. Alles rechtens, sagt das Wissenschaftsministerium.

Ihre eigene Zukunft liegt in Karlsruhe: Ex-Ministerin Eveline Lemke Foto: dpa
Ihre eigene Zukunft liegt in Karlsruhe: Ex-Ministerin Eveline Lemke Foto: dpa

Stuttgart - Ihre neue berufliche Aufgabe betrachtet Eveline Lemke (52) als konsequente Fortsetzung ihrer politischen Laufbahn. „Die langen Linien meines Lebens haben mich zur Karlshochschule getragen“, schrieb die Mainzer Grünen-Abgeordnete kurz vor Weihnachten an Freunde und Wegbegleiter. Für Anfang des neuen Jahres sei sie zur Präsidentin der privaten Hochschule in Karlsruhe bestellt worden, ein Vierteljahr später werde sie ihr Landtagsmandat niederlegen. Die einstige Wirtschaftsministerin und Vizeministerpräsidentin (2011 bis 2016), die sich nach dem 5,3-Prozent-Debakel der Grünen in Rheinland-Pfalz in die zweite Reihe zurückgezogen hatte, bleibt dann nur noch Kreisparteichefin im heimischen Ahrweiler. Wie in der Politik werde sie auch als Hochschulchefin „Agent des Wandels“ sein, schrieb Lemke. Dabei werde „sicherlich meine grüne Handschrift sichtbar werden“.

Ähnlich euphorisch klang die Erklärung, mit der die Karlshochschule die Personalie verkündete. In Lemke gewinne man eine „erfahrene Persönlichkeit“, die zum Profil der Institution als Heimat für „Grenzgänger und Querdenker“ passe. „Management und Gesellschaft anders denken“, Wirtschaft und Leben nachhaltig zu gestalten – diesen Ansatz verkörpere die Ex-Ministerin, die schon bisher im Hochschulrat saß. „Frau Lemke (. . .) ist in höchstem Maße geeignet, Brücken zwischen Hochschule – als Lern- und Forschungsort – und Gesellschaft zu bauen“, betonte ein Professor als Vertreter des Senats.

Als Ministerin in Mainz umstritten

Einen interessanten Aspekt des Wechsels erwähnten weder die Politikerin noch die Karlshochschule: Gerade wegen Lemkes Vita gab es bei ihrer Berufung eine gewisse­ Hürde. Eigentlich verlangt die Grundordnung der 2009 aus der Merkurakademie hervorgegangenen Schule mit 650 Studenten und etwa 20 Professoren, dass die Präsidentin dort entweder Professorin ist oder einen Hochschulabschluss besitzt und mehrere Jahre in leitenden Positionen tätig war. Letzteres trifft auf Lemke ohne Frage zu, auch wenn ihr Wirken in der Mainzer Regierung teilweise kritisch beurteilt wurde; die FAZ etwa schrieb von einer in der Wirtschaft ungeliebten Ressortchefin, die sich „wie eine zweite Umweltministerin“ geriert habe.

Mit einem Abschluss aber kann sie nicht dienen. Wirtschaftswissenschaften studierte sie an der Universität Hannover bis zum Vordiplom, später kam eine Vertiefung an der Fernuni Hagen hinzu. Die Grünen in Baden-Württemberg können bei solchen formalen Dingen sehr penibel sein: Der Sozialminister Manfred Lucha etwa besteht trotz massiver Proteste aus Kommunen und Landtag darauf, dass Integrationsbeauftragte ein abgeschlossenes Studium vorweisen müssten. Seine Parteifreundin Lemke würde in einem solchen Amt also nicht staatlich gefördert, obwohl sie sich seit Langem dem „interkulturellen Austausch“ verschrieben hat. Diese „Fixierung auf akademische Abschlüsse“ sei völlig daneben, schrieb ein Parteivordenker an Manfred Lucha.

Die Grundordnung einfach übergangen

Bei der Karlshochschule, die früher von CDU-Leuten wie dem Ex-Minister Erwin Vetter oder dem Ex-EnBW-Chef Gerhard Goll geprägt wurde, zeigte man sich da flexibler. Senat und Hochschulrat hätten die neue Präsidentin entgegen der Grundordnung bestellt, „weil sie überzeugt sind, dass die Studien- und Lebensleistungen von Frau Lemke einem Hochschulabschluss äquivalent sind“. Dies könne man gleich aus zwei Gründen, erläuterte der Ratsvorsitzende Heinz-Ulrich Schmidt unserer Zeitung: Zum einen sei der Senat Herr der Grundordnung, könne diese also ändern. Zum anderen finde sich im Landeshochschulgesetz keine Vorgabe für die „akademische Qualifizierung des Rektors“ privater Hochschulen; dies habe ein externes juristisches­ Gutachten ergeben. So bestätigt es auch das Wissenschaftsministerium von Lemkes grüner Parteifreundin Theresia Bauer. Hochschulen in privater Trägerschaft hätten andere gestalterische Spielräume und unternehmerische Freiräume als staatliche, sagt ein Sprecher Bauers. Vorgaben mache das Gesetz ihnen daher nur dort, wo es „zwingend erforderlich“ sei – etwa bei der Qualifikation des Lehrpersonals.

Im Übrigen sei das Ministerium nicht in die Personalie eingebunden gewesen. Der Verstoß gegen die Grundordnung berühre auch nicht die Förderung der Karlshochschule durch öffentliche Mittel, teilte das Ressort mit. Im vorigen Jahr habe sie einen Landeszuschuss von 400 000 Euro erhalten sowie Geld aus dem Ausbauprogramm 2012, laut der Hochschule jährlich 360 000 Euro.

Kein vergleichbarer Fall bekannt

Formal ist demnach alles in Ordnung – aber höchst ungewöhnlich ist eine Hochschulpräsidentin ohne Hochschulabschluss offenbar schon. Über weitere vergleichbare Fälle habe man „leider keine Information“, heißt es im Ministerium. Auch die Hochschule selbst kennt keinen Parallelfall in Deutschland. Man habe dies, sagt der Ratsvorsitzende Schmidt, allerdings „auch nicht recherchiert“.

10 Kommentare Kommentar schreiben

Präsidentin o.A.: Eine Stimme aus der rheinland-pfälzischen Hauptstadt Mainz: Das erkläre man "dem Mann und der Frau auf der Straße": Eine Präsidentin einer (Privat-)Hochschule ohne Hochschulabschluss! Besonders im öffentlichen Dienst wird doch immer der formale Abschluss als unbedingte Eintrittskarte gesehen, ob jemand in den mittleren, den gehobenen oder den höheren Dienst kommt. Und selbst ein Fachhochschulabschluss reicht für den höheren Dienst allgemein nicht aus. Aber die Karlsruher Hochschule ist ja eine private Einrichtung, die allerdings vom Land BaWue finanziell unterstützt wird. Wie gut, dass in Karlsruhe ein "flexibler Hochschulsenat" der Privathochschule sitzt, gut, dass die Wissenschaftsministerin in Baden-Württemberg eine Parteifreundin von Frau Lemke ist. Manche werden es auch für Rheinland-Pfalz als gut empfinden, das Frau Lemke ins Nachbarbundesland "ausgewandert" ist. Aber ein Gschmäckle hat die Sache irgendwie schon. Insbesondere wenn Frau Lemke auf ihrer Homepage eine "Abschlussprüfung in BWL" nennt, was dem "normalen Menschen" doch suggeriert, hier habe er es mit einer Person m.A. (mit Abschluss) zu tun. Das ist mindestens irreführend. Auf ihrer Homepage hatte Lemke eine „Abschlussprüfung in BWL“ aufgeführt und damit einen Studienabschluss suggeriert. Es handelte sich aber nur um eine Teilprüfung. Noch am Mittwochabend verschwand der Eintrag (!!!) Jetzt steht an gleicher Stelle: "10/1997 bis 09/2001 Fernuni Hagen, Studium der Wirtschaftswissenschaften, Diplomprüfung Allgemeine Betriebswirtschaftslehre" (ein von zwei Kernfächern des Studienganges/es besteht weiterhin Prüfungsanspruch)". Kurz danach begann Frau Lemke, als "Unternehmensberaterin" zuarbeiten. Man darf gespannt sein, was die journalistische Recherche noch erbringt.

Klüngel&Schickeria,Pöstchenschacher und Heuchelei: Auch hiermit hat Parteien-/Politverdrossenheit und (M-)Wutbürgertum zu tun,wenn insbesondere für eine solche moralische und sachliche Pseudoelite Bestimmungen ignoriert und ausgehebelt werden, während "normalo"Butter- und Brotbäckerin für jeden Sch... in Deutschland in einer bürokratischen GNADENLOSIGKEIT eines Obrigkeitsstaates Anträge,Bestimmungen und Vorraussetzungen einzuhalten,auszufüllen und zu erfüllen hat,des es sich gewaschen hat.Das insbesondere die Parteizugehörigkeit hier das entsprechende Vorliegen eklatantester Verletzung der Parteieigenen Gründungsregeln einer Gleichheit ALLER beinhaltet, potenziert die Vermutung,das auch diese Klüngler Heuchler sind und nicht den geringsten Anspruch an die eigene Moral haben. Wenn also auch die Grünen inzwischen ihre Schickeria bedienen, nachdem die durch die Folgen offensichtlicher Mangelqualifikation begründeten Wahlschlappen den entsprechenden Flurschaden für die Partei anrichteten und infolge damit belohnt werden,das sie ihre "Qualifikation" im Nachgang mit Postenschacher geschenkt und folglich die Nichtqualifiaktion vergoldet bekommen,ist in diesem Land wirklich jede Moral verkommen und genau diese Personen können bei ihrer kritik an allen Andersdenkenden schon lange nicht mehr erwarten,ernst genommen zu werden. Eklig,peinlich und frecher gehts nicht und wie so oft meinte sie wohl statt Wegbegleiter, Wegbereiter. Das genau können die Menschen nicht mehr ertragen und genau diese perfiden politischen Klüngeleien förden Rechtsruck und Zweifel an Eliten!

Herr Wob, : das war mal ein echter "Wutbürger". Nehmen Sie es mir bitte nicht übel: mir sind alle Aussagen, die ständige Superlative u.ä. verwenden, suspekt. "Bürokratische Gnadenlosigkeit", "Obrigkeitsstaat", "eklatanteste Verletzung", "nicht den geringsten Anspruch an die eigene Moral", "in diesen Land wirklich jede Moral verkommen", "eklig, peinlich, frecher geht's nicht" - entschuldigen Sie, aber - bei aller berechtigten Kritik - aus diesen Formulierungen spricht eine erhebliche Geschichtsvergessenheit. Wenn es nicht frecher geht als das Verhalten von Frau Lemke & Co. - was waren die Verhältnisse in der DDR? Was sagt man zu den Milliarden, die ein Putin als Staatspräsident angehäuft und unter seines Gleichen verteilt hat? Was zu den Milliarden-Steuervermeidungen eines Donald Trump? Was zu den Investmentbankern, die Risiken verstaatlichen? Und rein sachlich haben wir keinen Obrigkeitsstaat, sondern eine Zivilgesellschaft, in der Mängel offen angesprochen und in einem demokratischen Prozess verändert werden können. Dass dieser nicht immer mit den Wünschen und Vorstellungen eines Einzelnen oder auch größerer Gruppen konform verläuft, das liegt in der Natur der demokratischen Sache. Dazu gibt es Wahltage, die politische Verhältnisse umkrempeln können. Aber immerhin: wir können Vorgänge wie die um Frau Lemke ansprechen und scharf kritisieren, Sie, Herr Wob, haben nichts zu befürchten. Zeigen Sie mir eine Staatsform in der deutschen Geschichte, in der die "Obrigkeit" dies einfach hätte hinnehmen müssen. Eine nur, Herr Wob. In unserem Staat läuft vieles so, dass es verbessert werden sollte. Und unsere Parteien sind in Gänze in keiner guten Verfassung, mit dieser Feststellung tut man niemandem Unrecht. Das ist ganz sicher besorgniserregend - für uns alle. Der freiheitliche-demokratische Staat und dessen Grundwerte müssen aber bei alledem die Basis bleiben, auch die der berechtigten Kritik. Sonst können wir uns gegenseitig "Gute Nacht" wünschen.

Abschlussprüfung nicht gleich Abschluss: Sehr geehrter Herr Schlegel, wessen geistes Frau Lemke zu sein scheint, wird genau durch den Passus, den Sie gefunden haben, deutlich: Abschlussprüfung in BWL? Was heisst das? NICHTS! Abschlussprüfung bestanden? Wenn dort stehen würde: Abschluss in BWL, dann hieße das, ein Abschluss wäre vorhanden. Der auf der homepage aufgeführte Passus dient nur geschickt dazu, den fehlenden Abschluss zu verschleiern.

Mein Fehler, : Herr Haidegger. Wer lesen kann, der ist klar im Vorteil. Wie konnte ich nur auf die Idee kommen, dass Frau Lemke ihre Prüfung bestanden hat? Einfältig, wer sich die entscheidenden Fragen nicht stellt ... und gut zu wissen, dass es bei baden-württembergischen Privat-Hochschulen offenbar auf andere Dinge ankommt als nachweisbare schnöde wissenschaftliche Kompetenz. "Eliten" müssen offenbar erst in zweiter Linie fachlich gut ausgebildet sein ... womit sich der Kreis schließt ... wie der Herr (hier: die Herrin), so's G'scherr ...

Abschluss?: Hallo Herr Schlegel, die Formulierung auf der Homepage ("Abschlussprüfung in BWL") ist in der Tat etwas irritierend. Die Auskunft der Hochschule war allerdings eindeutig. Zitat aus der Recherche-Korrespondenz: "Frage StZ: Ist es zutreffend, dass Frau Lemke über keinen Hochschulabschluss verfügt? Antwort Karlshochschule: Diese Feststellung ist zutreffend." Zudem begründete die Hochschule, warum sie Frau Lemke trotz des fehlenden Abschlusses für geeignet hält und sich über die Grundordnung hinwegsetzte, die einen Abschluss verlangt. Fazit: die erwähnte Prüfung hat jedenfalls nicht die Qualität eines formalen Hochschulabschlusses.

Vielen Dank: für die erhellenden Worte. Die Silbenstecherei ("Abschussprüfung" statt "Abschluss") der Frau Lemke spricht Bände. Spaßeshalber habe ich - einer Eingebung folgend - mal zum Thema "Eveline Lemke über Theodor Guttenberg" gegoogelt und folgenden Auszug aus einer Presseerklärung der Grünen in Rheinland-Pfalz gefunden: "„Julia Klöckner muss sich jetzt die Frage gefallen lassen: Gibt es weiter Applaus für Klauen und Schummeln in Rheinland-Pfalz? Klöckner hat bisher immer bürgerliche Werte wie Anstand und Ehrlichkeit betont. Wenn sie jetzt mit Karl Theodor zu Guttenberg auf eine Bühne steigt, gibt sie sich der Lächerlichkeit preis. Julia Klöckner muss Karl Theodor zu Guttenberg wieder ausladen, wenn sie rheinland-pfälzische Wissenschaftler nicht vor den Kopf stoßen will.“ Oha, damit hat die Lemke einen ordentlichen Wackerstein vom Boden aufgehoben. Und der fällt ihr nun auf die eigenen Füße. Auch wenn die Sache mit dem Herrn Baron und den biografischen "Blendgranaten" der Eveline Lemke sachlich nicht ganz das Gleiche ist - in beiden Fällen geht es um die Positionierung der eigenen Personen im scheinbaren Glanze akademischer Reputation. Der gemeine Bürger nimmt's nun mal in solchen Fällen des "Habt-Vertrauen-in-meine-Kompetenz"-Heischens recht genau und fühlt sich von beiden gleichermaßen über's Ohr gehauen.

@Michael Schlegel: Da der Herr Journalist Ihnen nicht antworten wird , hier von mir ein paar Fakten ( Quelle Wikipedia ) : Nach einem nicht abgeschlossenen Studium der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre (Vordiplom 1993) an der Universität Hannover bildete sie sich während der Familienpause im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität in Hagen weiter. Es steht also eine fehlende Abschlussprüfung der Dame noch aus. Mir entzieht sich allerdings das Verständnis für die mediale Aufregung um die Dame, die Chefin einer privaten Hochschule geworden ist, bei der schon andere politische ,, Größen ,, tätig waren . 1903 wurde die Hochschule als Merkur Akademie gegründet und 1978 in die Merkur Akademie M.A.I. gGmbH umgewandelt. 1992 wurde ein Bachelorprogramm in Zusammenarbeit mit ausländischen Hochschulen aufgenommen. 2004 folgte die Gründung der MAI Privathochschulen gGmbH Karlsruhe. Diese wurde 2005 durch den Wissenschaftsrat akkreditiert und staatlich anerkannt. Aufgrund von Missständen in der Verwaltung, dem zunehmenden Bekanntwerden von unzureichenden Studieninhalten und Versäumnissen bei der Akkreditierung im Rahmen des Bologna-Prozesses wurde die Akkreditierung im Mai 2008 ausgesetzt, nachdem die Prüfung die Zustände aufgedeckt hatte. Insgesamt wurden der Hochschule 27 Auflagen für eine erneute Zulassung erteilt. Im Zuge der anschließenden Restrukturierung wurde neben der Reorganisation der Verwaltung und der Neukonzeptionierung der Studiengänge das Vermögen der Hochschule Anfang 2009 in eine gemeinnützige Stiftung übertragen, am 27. Mai 2009 wurde sie von „Merkur Internationale Fachhochschule“ in „Karlshochschule International University“ umbenannt. Die Reakkreditierung erfolgte im Jahr 2010, nachdem die zuvor gemachten Auflagen erfüllt waren und eine erneute Prüfung erfolgreich verlief. Alles scheint im ,, grünen ,, Bereich zu liegen. Früher waren es auch ,, fähige ,, Leute aus der Politik / Wirtschaft wie Goll ( Ex-Vorstandsvorsitzender der EnBW , CDU-Mitglied) und Vetter ( Ex-Minister , CDU-Mitglied ). ,,Grünes Licht ,, kommt auch aus dem Wissenschaftsministerium von Lemkes grüner Parteifreundin Theresia Bauer. Vorgaben mache das Gesetz ihnen daher nur bei der Qualifikation des Lehrpersonals. Die Dame ist ja keine angestellte Lehrkraft, sondern deren Chefin.

Der Journalist HAT: geantwortet. Das Ergebnis ist für die Grünen niederschmetternd - und das sage ich als Mensch mit großer Sympathie für "grüne" Themen. Frau Lemke, Frau Bauer und Co. sind angekommen in der Niederrungen der Posten-Schacherei, wo man bisher vorzugsweise Gestalten wie Tanja Gönner und Stefan Mappus angetroffen hatte. Als Staatsbürger im aktiven Einsatz gegen Staatsverdrossenheit kommt einem das ... aber lassen wir das. Dabei sind mir Einzelheiten wie die zur "Karlshochschule" reichlich "wurscht". Für mich wird deutlich, dass Frau Lemke entweder keine Qualifikation für die Führung einer Hochschule oder aber die Hochschule eine fragwürdige Reputation hat, wenn sie sich vorwiegend als Heimstatt für abgehalfterte Politiker prostituiert. In beiden Fällen fällt ein Schatten der Schäbigkeit auf die Protagonisten. Die Grünen sollten die Initiative ergreifen. In ihrem ureigensten Interesse.

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