Grüner wohnen und arbeiten Zimmerpflanzen: Die neue Lust am Urban Jungle

Nicht erst seit Corona erleben Zimmerpflanzen ein Comeback. Doch wie setzt man Monstera & Co. elegant in Szene? Mit „Hanging Eden“ bringt architare ein exklusives Produkt aus feinstem Leder auf den Markt, das Wohnräume ebenso wie Büros in einen stilvollen Garden Eden verwandelt.

Wie können grüne Pflanzen im Raum inszeniert werden? „Hanging Eden“ sie als grüne Biosphären im Raum schweben.  Foto: Walter Knoll 5 Bilder
Wie können grüne Pflanzen im Raum inszeniert werden? „Hanging Eden“ sie als grüne Biosphären im Raum schweben. Foto: Walter Knoll
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Wohnen mit Pflanzen ist Trend! Vor allem bei den Millennials. Das zeigt sich auch auf Instagram: Unter Accounts wie @urbanjungle oder @plantaddict zeigen sogenannte „Plantfluencer“ wie sich großblättrige Monsteras, genügsamen Sukkulenten oder imposante Zimmerbäume wie die Geigenfeige als kultiges Designobjekte in Szene setzen lassen.

Die neue Lust am Zimmerpflanzen: Wie der grüne Hype entstand

Den Weg für das Comeback der Zimmerpflanzen bahnten vermutlich die „Vertical Gardens“. Seit den Nullerjahren verschönern sie schnöde Einkaufzentren und Firmenlobbys. Danach tauchten Pflanzen vereinzelt in Magazinen auf, bis sie dann schließlich in den 2010er-Jahren von jungen Stadtbewohnern wiederentdeckt wurden.

Die 20- bis 30-jährigen hatten nicht mehr die verstaubten Pflanzen auf den Fensterbänken ihrer Großeltern in den 70er-Jahren im Kopf, sondern gingen völlig unbefangen an das Thema heran. Sie wünschten sich in ihren oft balkonlosen Stadtwohnungen einen „Urban Jungle“, dem sie beim Wachsen und Gedeihen zusehen konnten.

Viel mehr als Deko: Pflanzen reinigen die Luft und sorgen für neuen Sauerstoff

Beim Wohntrend „Urban Jungle“ geht es aber nicht nur darum, sich mit Zimmerpflanzen die Natur nach Hause zu holen. Das Wohnen in Grün hat auch viele Vorteile: Pflanzen reinigen deutlich messbar die Luft von Schadstoffen und sorgen für neuen Sauerstoff. Vor allem aber macht der Indoor-Garten eines: einfach glücklich!

Dies kann auch Tilla Goldberg bestätigen. Sie ist Director of Product Design beim bekannten Interior Design Studio Ippolito Fleitz Group in Stuttgart. „In unserem Studio beschäftigen wir uns seit einigen Jahren in einem eigenen Recherche-Projekt mit dem Thema „Grün im Raum“, berichtet Goldberg.
„Daraus resultiert die Erkenntnis, dass die Mehrzahl der Menschen sich in Räumen mit vielen Pflanzen sofort intuitiv wohlfühlt, und diese Räume oft besonders positiv in Erinnerung bleiben. Für unsere Arbeit ist das ein wichtiger Faktor.“ Das Wissen über die positiven Auswirkungen von Pflanzen fließt bei der Gestaltung von privaten Wohnwelten, vor allem aber auch von Arbeitsräumen und Büros ein, die die Ippolito Fleitz Group weltweit kreiert.

Das gemeinsame Pflegen der Pflanzen stärkt sogar die Identifikation mit dem Arbeitsplatz

Wie aber sieht es gerade in Büros mit der Lust an der Pflanzenpflege aus? „Unser Recherche-Projekt ergab,“ so Goldberg, „dass Pflanzen in Büros dann sogar besonders glücklich machen, wenn man sich selbst um sie kümmert. Was gegen die vertikalen begrünten Wände spricht, die mit aufwändigen und automatisierten Bewässerungssystemen ausgestattet sind.“

Einzellösungen dagegen schaffen Identifikation – vor allem in Zeiten von „New Work“, in denen Unternehmensmitarbeiter oft wie moderne Nomaden arbeiten und gar keinen festen Arbeitsplatz mehr haben. Das gemeinsame Gießen, Hegen und Pflegen von Pflanzen kann hingegen das Zugehörigkeitsgefühl und die Bindung an einen Arbeitsplatz stärken.

Eine dieser Einzellösungen des Ippolito Fleitz Studios ist das Designobjekt „Hanging Eden“, das Tilla Goldberg für den renommierten Möbelhersteller Walter Knoll entwarf. Es setzt Leder auf ganz eigene und überraschende Weise in Szene. „Hanging Eden“ wird an der Decke aufgehängt und lässt Pflanzen wie in einem Kokon als grüne Biosphäre frei im Raum schweben.

„Hanging Eden“ – ein Designobjekt für Pflanzen aus exklusivem Leder

„Ursprünglich haben wir dieses Produkt für die Messeauftritte von Walter Knoll entwickelt,“ erzählt Tilla Goldberg. Jetzt übernimmt das Einrichtungsunternehmen architare den exklusiven Vertrieb. „Denn schon auf den ersten Messen stellten wir fest, dass ‚Hanging Eden‘ einen Nerv traf.“ Eine klassische Blumenampel bestehe eben normalerweise nicht aus exklusivem Möbelleder, so Goldberg.

Das überraschte und begeisterte viele Besucher. Ebenso wie die Möglichkeit, „Hanging Eden“ auch mit einer LED-Pflanzenleuchte ausstatten zu können. Sie sorgt dafür, dass die grünen Biosphären auch in tiefen und dunkleren Räumen gedeihen können und hier besonders eindrucksvoll ihre Wirkung entfachen.

„So ist „Hanging Eden“ weit mehr als eine exklusive Blumenampel,“ erklärt Barbara Benz, Geschäftsführerin des Einrichtungsunternehmens architare. „Es ist ein Designerstück, ein Lieblingsobjekt, und genauso wertbeständig wie ein Sessel von Walter Knoll.“

Begleiter über Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg

Das passt doch zu den angesagten Monsteras, Bleistiftbäumen und Caltheas, die einen bei guter Pflege über Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte, begleiten können. Der grüne Trend wird demnach auch so schnell nicht abreißen. Denn wer einmal eine Beziehung zu seinen Pflanzen aufgebaut hat, der wird diese ihr Leben lang um sich haben wollen.

Hanging Eden“ ist ab sofort erhältlich. Den exklusiven Vertrieb übernimmt das Einrichtungsunternehmen architare. Nach Wiederöffnung der Läden kann „Hanging Eden“ im architare Store im Stuttgarter Dorotheen Quartier und im architare Stammhaus in Nagold live erlebt werden. „Hanging Eden“kann bei architare bestellt werden.