Haben wir bald einen Generationenkonflikt? Immer mehr rüstige Rentner

Der Dortmunder Seniorenboxer Manfred Withöft (links) und Ex-Arbeitsminister Franz Müntefering machen schlagkräftig Werbung für den Seniorentag. Foto: dpa
Der Dortmunder Seniorenboxer Manfred Withöft (links) und Ex-Arbeitsminister Franz Müntefering machen schlagkräftig Werbung für den Seniorentag. Foto: dpa

Beim Seniorentag in Dortmund, der diese Woche zum 12. Mal stattfindet, geht es um die Belange der Älteren – und um eine neue Debatte: Droht ein Generationenkrieg um die Rente?

Politik: Christoph Link (chl)
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Dortmund - Die Älteren sind längst zur Zielgruppe geworden. Wenn an diesem Montag der 12. Deutsche Seniorentag in Dortmund vom Bundespräsidenten eröffnet wird, können sich die erwarteten 15 000 Besucher bei 200 Ausstellern in den Westfallenhallen nicht nur über Fitness im Alter von der Fernsehärztin Marianne Koch (86) informieren lassen. Auch Hotelketten, Bauträger, Arzneimittelhersteller, Kliniken und Pflegeverbände werben mit altersgerechten Angeboten. „Brücken bauen“ lautet das Motto, in 200 Vorträgen geht es um Dinge, die den Älteren auf den Nägel brennen: den Generationenvertrag, die Digitalisierung, häusliche Pflege, Wohnen und Mobilität. Eine Brücke gilt es sicherlich zu bauen zur jungen Generation, denn der demografische Wandel bringt Spannungen ins Verhältnis zwischen alt und jung.

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