2019 gab es zuletzt einen Halbmarathon beim Waldmeisterlauf – am Samstag findet die Nach-Corona-Premiere statt. Mehr als 1000 Starter haben sich zu den Läufen der Spvgg Warmbronn angemeldet. „Wir freuen uns wahnsinnig“, sagt Clubchef Alfred Thaler.
Die Vorfreude bei der Spvgg Warmbronn auf den Waldmeisterlauf an diesem Samstag ist riesengroß: Mehr als 1000 Laufbegeisterte haben sich angemeldet, erstmals seit 2019 gibt es auch wieder einen Halbmarathon.
„Das wird richtig klasse“, freut sich Vereinschef Alfred Thaler, „und da sehr gutes Wetter angekündigt ist, wird es noch viele Nachmeldungen geben.“ Die Bambini und Schüler sind von 14 Uhr auf der Strecke, der Halbmarathon startet um 17 Uhr und danach stürzen sich die Walker sowie die Läufer über zehn und 5,5 Kilometer ins Vergnügen.
Besonders froh ist Thaler, dass nach der Corona-Pause wieder ein Halbmarathon mit im Programm ist – bereits 90 Frauen und Männer haben dafür gemeldet. „Die Tendenz zeigt, dass die Leute mehr und mehr die längeren Strecken bevorzugen“, unterstreicht Thaler, „deshalb sind wir froh, auch die Halbmarathon-Distanz anzubieten.“ In Spitzenzeiten gingen mehr als 150 Sportler auf die 21,1 Kilometer, die Spvgg rechnet in diesem Jahr mit zwischen 120 und 140.
Allerdings nahem der Club zu spät Kontakt mit den Behörden auf, um einen Rundkurs genehmigt zu bekommen – die Halbmarathon-Starter absolvieren daher die 10-km-Schleife zweimal. „Natürlich wäre ein Rundkurs besser gewesen“, sagt Thaler, „aber die kleine Kröte müssen wir eben schlucken.“ Für das kommende Jahr, da ist sich der Clubchef sicher, werde die Spvgg rechtzeitig mit der Stadt Kontakt aufnehmen, um einen Rundkurs genehmigen zu lassen. „Die Zusammenarbeit mit dem Sportamt funktioniert hervorragend“, sagt Thaler.
Auch in Sachen ehrenamtliche Helfer ist bei der Spvgg Warmbronn alles im ultragrünen Bereich, nachdem der Club vor einigen Wochen noch öffentlich um Unterstützung gebeten hatte. Mehr als 200 ehrenamtlich Helfer sind im Einsatz, „wir haben alle Listen voll“, sagt Thaler. Da neue Helfer dazugekommen sind entstanden neue Netzwerke – und so fanden viele zur Spvgg, die zuvor noch keinen Kontakt hatten. „Alles ist super in der Spur“, sagt Thaler, „da kommen echte Glücksgefühle auf.“ Und die dürften doch hoffentlich bis weit nach Ende der Veranstaltung reichen.