Hallenfußball bei den SF Gechingen „Fünf Fünfergruppen auf die Beine zu stellen, ist heutzutage nicht so leicht“

Die SF Gechingen (in Weiß) waren in diesem Winter schon selbst bei vielen Hallenturnieren zu Gast. Foto: Albert Kraushaar

Insgesamt 25 Teams mischen beim Hallenfußball-Turnier der SF Gechingen mit. Eine derartige Masse an Mannschaften zu akquirieren, ist ein Geben und nehmen, erklärt der Turnierleiter.

Von Freitag bis Sonntag rollt der Fußball in der Gechinger Schlehengäu-Halle. Das Hallenturnier der SF Gechingen bietet eine interessante Mischung an Teilnehmern von der Kreis- bis zur Landesliga. „Zu den Favoriten gehören Landesligist Croatia Reutlingen, unser Nachbar SV Althengstett, der VfL Nagold II als Titelverteidiger und unsere eigene Mannschaft“, denkt Turnierleiter Jens Kusterer.

 

Er zeigt sich stolz, insgesamt 25 Teams von einer Teilnahme überzeugt zu haben: „Es ist heutzutage nicht mehr so einfach, ein Turnier mit fünf Fünfergruppen auf die Beine zu stellen“, weiß er. „Leider leidet der Hallenfußball unter anderem unter einem veränderten Freizeitverhalten.“ Dass den Vereinen in der Zeit um den Jahreswechsel nicht so viele Spieler zur Verfügung, stehen bekam Kusterer wenige Tage vor dem ersten Anpfiff zu spüren, als KSV Renningen und SV Perouse ihre Zusage zurückzogen. „Wir hatten Glück, dass wir die frei gewordenen Plätze durch den VfB Effringen und Grün-Weiß Ottenbronn II auffüllen konnten“, blieb dem neuen Trainer der SFG-Bezirksligaelf die Korrektur des Turnierplans erspart.

Hallenturnier wird mit Spiel SF Gechingen gegen FSV Deufringen eröffnet

Dieser bringt für die Zuschauer durch die Bank interessante Gruppen. Los geht es am Freitag ab 18 Uhr in Gruppe I mit der Partie SF Gechingen gegen FSV Deufringen. Letzterer gilt nicht nur aus spielerischen Gründen als gern gesehener Gast. Mit NK Zrinski Calw ist ein Dauergast erneut dabei. Der ehemalige SFG-Torjäger Pascal Buyer bringt als Spielertrainer die SG Gäufelden mit, die zuletzt Erster in Jettingen wurde, und der langjährige Gechinger Kicker Ishak Bayrak kommt als Spielertrainer mit dem TSV Ehningen II. In Gruppe II sind VfL Stammheim, 1. FC Calmbach, VfB Effringen, die SG Heckengäu U19 und der VfL Nagold II zu sehen.

„Keine Frage, Fußball unter dem Hallendach ist inzwischen ein Geben und Nehmen“, erklärt Kusterer. „Wer selbst als Ausrichter in Erscheinung tritt, muss sich auch bei den anderen Veranstaltern präsentieren.“ In diesem Zusammenhang waren Reutlingen, Gäufelden, Herrenberg, Nagold, Althengstett und Calmbach bis jetzt einige Stationen, an denen die Sportfreunde beim Budenzauber ihre Aufwartung machten.

Als Titelverteidiger geht der VfL Nagold II ins Rennen. Foto: Albert Kraushaar

Dem einen oder anderen Team dürfte die Umstellung auf Vollbande in Gechingen schwer fallen. Das gilt jedoch nicht in Gruppe III, in der am Samstag ab 16.45 Uhr mit Croatia Reutlingen, FV Calw, FV Radnik Sindelfingen als Sieger des Kreisliga-Cups in Althengstett, SV Althengstett II und Grün-Weiß Ottenbronn II lauter Teams antreten, die sich damit auskennen. Auch in Gruppe IV mit dem SV Althengstett, den SF Gechingen II, dem VfL Sindelfingen II, der zuletzt ein Turnier auf den Fildern gewonnen hat, Türk SV Calw und der SG Hirsau/Ernstmühl/Oberkollbach steckt einiges an Erfahrung.

Als großes Überraschungsei könnte sich Gruppe V entpuppen. Die SF Kayh und der KSC Sindelfingen sind aktuell schwer einzuschätzen, der VfL Ostelsheim freut sich auf das Derby gegen die SF Gechingen III, und der TSV Altensteig kommt mit der Empfehlung, das technisch versierteste Team in der Gruppe zu sein. Am Sonntag geht es ab 14.30 Uhr in die entscheidende Phase, bis dann gegen 18.30 Uhr der Gewinner feststeht.

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