Hallenfußball in Althengstett Nachbarn, alte Bekannte und Exoten sind beim Kreisligaturnier am Start

In der Gerhard-Schanz-Sporthalle rollt das Leder am Sonntag ab 16 Uhr. Die Sieger stehen dann erst weit nach 21 Uhr fest. Foto: Albert Kraushaar

Das Teilnehmerfeld beim Kreisligaturnier des SV Althengstett beinhaltet Mannschaften aus verschiedenen Landkreisen. Das Hallenfußball-Event hat inzwischen eine lange Tradition.

Das Althengstetter Hallenfußballturnier kommt ins Schwabenalter. Wenn am Sonntag um 16 Uhr der SV Althengstett II und der TSV Ehningen II das Feld in der Gerhard-Schanz-Sporthalle betreten, fällt der Startschuss für die 40. Turnierauflage. Eine lange Tradition, für die in der Organisation viele Namen wie Helmut Weiß, Dieter Frick, Holger Schüle oder Günter Flik stehen.

 

1985 konnte sich der heutige Bezirksligist TSV Merklingen als erster Gewinner in die Siegerliste eintragen, ihm folgten die SV Böblingen II, der TSV Neuhengstett und der FSV Deufringen. Ein erster Beleg für die Vielfalt an Teilnehmern die das Turnier an der Schnittstelle zum Altkreis Leonberg und dem Kreis Böblingen auszeichnet. Vor der Jahrtausendwende hatten die SpVgg Holzgerlingen, die SpVgg Renningen, der VfR Pforzheim und der TSV Möttlingen die Veranstaltung dominiert.

Vor 25 Jahren wurde dann der Super-Cup als zweites Turnier ins Leben gerufen, und das ursprüngliche Hallenturnier als Wettbewerb für Kreisligateams weitergeführt. 2024 hatten die Verantwortlichen um SVA-Abteilungsleiter Alexander May eine kleine Kehrtwende in der Turnierphilosophie vollzogen, indem sie bei der 39. Auflage Fußballern aus der Kreisliga B eine Plattform geboten haben. Neue Namen hatten den Einzug in das Turnierheft gefunden, die Reform der Fußballbezirke hat diesen Trend noch beschleunigt. So sind dieses Jahr der SV Perouse, der VfB Obertürkheim und der PSV Stuttgart aus den Bezirken Enz/Murr und Stuttgart/Böblingen zu sehen, sowie aus dem Bezirk Nördlicher Schwarzwald mit dem SV Wittlensweiler ein echter Exot.

Ganz wichtig für das emotionale Gefüge des Turniers sind die Gastspiele der von Nachbarn wie TSV Neuhengstett, FV Grün-Weiß Ottenbronn II, SF Gechingen II oder TSV Grafenau. Der Gastgeber schickt den SV Althengstett II und die technisch beschlagene U19 seiner JSG Hengstett ins Rennen. Abgerundet wird das zwölf Teilnehmer zählende Starterfeld von FV Radnik Sindelfingen und dem TSV Ehningen II. Diesmal nicht dabei sind die Finalisten des Vorjahres SV Magstadt und KSC Sindelfingen.

Gespielt wird am Sonntag ab 16 Uhr in drei Vierergruppen. Das Viertelfinale soll ab 19.55 Uhr steigen, das Preisgeld in Höhe von 400, 200, 100 und 50 Euro wird deutlich nach 21 Uhr verteilt werden.

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