„Hallo, hier ist Jens Spahn“ Gesundheitsminister meldet sich nach positivem Corona-Test per Video

Von red/dpa 

Erstmals seit dem positiven Testergebnis meldet sich der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Sonntag per Video zu Wort – und appelliert, bei der Eindämmung des Coronavirus weiterhin mitzuhelfen.

Er bedankt sich für die vielen Genesungswünsche (Archivbild). Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka
Er bedankt sich für die vielen Genesungswünsche (Archivbild). Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Berlin - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich erstmals seit seinem positiven Corona-Test per Video zu Wort gemeldet und an die Bevölkerung appelliert, bei der Eindämmung des Virus mitzuhelfen. Der 40-Jährige postete die Aufnahme am Sonntag auf Facebook und Twitter. Vor hellgrauer Wand neben einem Blumenstrauß in weißem Hemd und blauer Strickjacke bedankt sich der Gesundheitsminister nach einem kurzen „Hallo, hier ist Jens Spahn“ zunächst für die vielen Genesungswünsche, die ihn erreicht hätten. „Mir geht’s soweit den Umständen entsprechend ganz gut. Die Erkältungssymptome sind bisher jedenfalls, toi toi toi, nicht stärker geworden.“

In dem knapp 3-minütigen Clip erklärt Spahn, dass seine engeren Mitarbeiter im Ministerium bisher alle negativ getestet worden seien und von zu Hause aus arbeiteten. Er bedankt sich zudem bei den Gesundheitsämtern für ihre Arbeit. Fast 15 000 Neuinfektionen an nur einem Tag, das sei besorgniserregend. Angesichts der steigenden Zahlen „auch auf den Intensivstationen“ appelliert Spahn in dem Video an die Bevölkerung, die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten. „Bitte helfen Sie weiter mit und hören Sie nicht auf diejenigen, die verharmlosen und beschwichtigen. Es ist ernst. Wir wissen, was dieses Virus anrichten kann, gerade bei Menschen mit Vorerkrankungen und bei den Älteren, den Höchstbetagten.“

Das Ziel: die Kurve abflachen

Auch bei jüngeren könne es zu schweren und schwersten Verläufen kommen. „Deshalb geben Sie weiter aufeinander acht.“ Man brauche jetzt einen Kraftakt: „Mithelfen, konsequent sein, Zusammenhalten“. Gemeinsames Ziel sei es, die Kurve abzuflachen und das Gesundheitssystem nicht zu überfordern. Spahn war am Mittwoch als erster Bundesminister positiv auf Corona getestet worden.




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