Handball 3. Liga Mittel gegen die zweite Welle finden

Paula Hofer war mit 12 Treffern im Hinspiel beste Werferin der SGSB-Frauen. Foto: Andreas Essig

Die Drittliga-Frauen der SG Schozach-Bottwartal rechnen sich gegen den Tabellendritten HC Erlangen Chancen aus. Das Hinspiel ging an das Walter-Team.

In der 3. Liga Staffel Süd der Frauen steht für die SG Schozach-Bottwartal ein anspruchsvolles Heimspiel an. Die Mannschaft von Trainer Michael Walter empfängt am Samstagabend um 18 Uhr in der Langhanshalle den Tabellendritten HC Erlangen. Das Hinspiel konnte die SG damals überraschend für sich entscheiden – und damit zugleich eine kleine Wende in der Saison einleiten. Ob sich dieses Szenario wiederholen lässt, ist ungewiss. „Wer weiß das schon“, sagt Walter schmunzelnd.

 

Der HC Erlangen reist mit 24:10 Punkten als Tabellendritter an. Zuletzt gelang den Fränkinnen zwar nur ein knapper Sieg gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach, dennoch war es bereits der dritte Heimsieg in Serie. Insgesamt ist die Mannschaft seit neun Spielen ungeschlagen. Lediglich Anfang Januar beim TSV Ismaning ließ Erlangen einen Punkt liegen. Seit Ende November sammelte die Mannschaft ansonsten alle nur möglichen Zähler.

Hinspiel war der Wendepunkt

Die Erlangerinnen verfügen über ein sehr ausgeglichen besetztes Team und spielen einen schnellen Handball. Im Angriff setzt die Mannschaft stark auf Tempo – vor allem über die erste und zweite Welle. Genau diese Stärke gilt es für die Schozach-Frauen deshalb mit einer aktiven Abwehr zu unterbinden. Im Hinspiel gelang das bereits sehr gut. Damals konterten die Beilsteinerinnen selbst schnell und präzise.

„Das war ein kurioses Spiel, aber es hat bei uns im Angriff sehr gut geklappt“, erinnert sich Walter. Am Ende gewannen die Schozach-Frauen auswärts mit 42:40 – gleichzeitig der erste Auswärtssieg der Saison. „Es war ein Wendepunkt“, beschreibt der Trainer rückblickend.

Einen solchen Wendepunkt braucht die SG aktuell zwar nicht unbedingt, da es zuletzt keinen wirklichen negativen Trend gab, dennoch wäre ein zweiter Erfolg gegen den Tabellendritten natürlich willkommen. Die Schozach-Frauen belegen derzeit mit 15:29 Punkten den achten Rang. Bis auf die Langzeitverletzten sollten alle Spielerinnen zur Verfügung stehen und am Heimspieltag mitwirken können.

Im Normalfall könnte das eher passive Spiel der Gäste den Gastgeberinnen entgegenkommen. „Wir hoffen, dass Erlangen nicht den allerbesten Tag erwischt“, sagt Michael Walter mit einem Lachen. Klar ist jedoch das Ziel der Gastgeberinnen: „Wir wollen gewinnen und die zwei Punkte holen – ganz klar.“

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