Handball-3. Liga Ungeschlagen-Serie des SV Kornwestheim vor dem Härtetest
Das bislang letzte Spiel in dieser Runde verlor der SV Kornwestheim im Hinspiel gegen den TV Bittenfeld 2. Die Lurchis wollen jetzt die Revanche im Derby.
Das bislang letzte Spiel in dieser Runde verlor der SV Kornwestheim im Hinspiel gegen den TV Bittenfeld 2. Die Lurchis wollen jetzt die Revanche im Derby.
Die Drittliga-Männer des SV Kornwestheim müssen am Samstagabend im Derby beim TV Bittenfeld 2 antreten. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr in der Gemeindehalle in Bittenfeld.
Sicherlich wird es wieder eine hochspannende Partie werden, denn das Hinspiel hatten die Lurchis in der Sporthalle Ost spät aus der Hand gegeben. Es war die bislang letzte Partie in dieser Saison, in der die Kornwestheimer eine Niederlage kassierten. „Es gibt keine leichten Spiele mehr“, wiederholt Cheftrainer Alexander Schurr in diesen Tagen nur allzu gerne. „Alle Spiele sind anspruchsvoll.“
Und damit hat Schurr in mehrfacher Hinsicht recht. Denn wie unberechenbar die 3. Liga Süd ist, hat sich bereits mehrfach gezeigt. Zum anderen ist der Tabellenführer nun eben auch der stetig Gejagte. „Natürlich wollen uns jetzt alle erst recht schlagen“, so Schurr weiter.
Bittenfeld zeigt sich in seiner Premierensaison als Aufsteiger enorm stark – vor allem in den Heimspielen. Erst drei Begegnungen hat die Bundesligareserve des TVB Stuttgart zu Hause abgeben müssen. Darunter waren allerdings die Spiele gegen die Wölfe Würzburg und die Rhein-Neckar Löwen 2. Dafür konnten die Remstäler zu Hause wiederum auch den HC Erlangen 2, den TSB Heilbronn-Horkheim und den TSV Neuhausen/Filder bezwingen.
Mit 21:25 Punkten belegt die Mannschaft aus dem Waiblinger Ortsteil den zwölften Tabellenrang und hat nichts mit dem Abstieg zu tun. Besonders stark sind die Spieler aus dem Rückraum. Darunter Luca Mauch, aktuell bester Feldtorschütze der 3. Liga Süd mit 140 Toren, sowie Maurice Widmaier, der mit 118 Treffern auf dem fünften Rang der besten Feldtorschützen liegt. Die besten Kornwestheimer finden sich auf den Rängen acht und neun: Felix Kazmeier vor Finn Joneleit.
„Die Mannschaft lebt vom eigenen Nachwuchs“, weiß der Chefcoach mit Blick auf die letzten Jahre sehr gut. Insgesamt spielt Bittenfeld einen sehr geduldigen und sicheren Handball. Das mussten die Kornwestheimer eben bereits schmerzlich in der „Hölle Ost“ erfahren. Damals unterlagen sie mit 32:34.
„Wir brauchen ein Top-Niveau, um zu gewinnen“, erklärt Schurr. Bittenfeld hat nichts zu verlieren – Kornwestheim allerdings auch nicht. Seit 15 Spielen ist man nun ungeschlagen, reitet die Welle perfekt und der Antrieb ist natürlich groß, dieses Mal zu gewinnen und die zwei Punkte zu entführen. Der SV Kornwestheim ist derzeit im Flow, die Schurr-Sieben selbstbewusst und hochmotiviert.
Umso klarer ist deshalb: Dieses Mal soll ein Sieg her. „Die Fokussierung ist extrem wichtig“, weiß Schurr. Dementsprechend intensiv verlief auch das Training in dieser Woche, auch wenn es leider von Krankheitsfällen geprägt war. Doch die Lurchis sind heiß auf die Revanche im nahe gelegenen Bittenfeld. Sie wollen gewinnen – und können das auch unbestritten.