Handball – 3. Liga Wolfschlugenerinnen festigen Rang zwei

Wolfschlugens Coach Simon Hablizel spricht nach dem Sieg von einem „hartem Stück Arbeit“. Foto: stw

In der Drittliga-Nachholpartie gegen das Mittelfeldteam SG Kappelwindeck/Steinbach feiern die Wolfschlugenerinnen einen 27:23-Erfolg.

In der Drittliga-Nachholpartie gegen das Mittelfeldteam SG Kappelwindeck/Steinbach feierten die Handballerinnen des TSV Wolfschlugen einen 27:23 (16:12)-Erfolg.

 

Doch zu Beginn der Partie erwiesen sich die Gäste als unbequemer Gegner. Schnell lagen die Hexenbanner-Mädels mit 1:4 zurück (7. Minute). Durch drei schnelle Treffer innerhalb von 30 Sekunden gelang ihnen jedoch der Ausgleich zum 4:4. Aber auch danach legten die Kappelwindeck/Steinbacherinnen immer wieder vor. Durch einen Fünf-Tore-Lauf der Wolfschlugenerinnen direkt vor dem Pausenpfiff gelang ihnen zwischenzeitlich beim 13:12 die erstmalige Führung und mit 16:12 ging es dann in die Kabinen.

Wolfschlugen baut Vorsprung kontinuierlich aus

Den Wolfschlugenerinnen gelang es nach dem Wechsel, diesen Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Mehrfach lagen sie mit bis zu acht Treffern in Führung (21:13, 38. Minute und 25:17, 52. Minute), immer wieder angetrieben durch ihre mit sieben Treffern beste Werferin Franziska Kaupp. Gegen Ende der Partie kamen die Gäste aus Kappelwindeck/Steinbach zwar nochmals bis auf vier Tore heran, was aber am verdienten Erfolg der Hexenbanner-Mädels nichts mehr änderte.

Ähnlich ordnete auch Wolfschlugens Coach Simon Hablizel die Partie ein: „Es war insgesamt kein schönes Spiel, aber am Ende zählen eben die Punkte – und die haben wir geholt.“ Und der Trainer ergänzte: „Auch wenn wir Anfang der zweiten Hälfte einige Tore davongezogen sind, war es insgesamt doch ein hartes Stück Arbeit.“

Durch diesen Sieg rückten die Wolfschlugenerinnen mit nun 26:8 Punkten wieder bis auf einen Punkt an den Spitzenreiter Kurpfalz Bären heran, die zwei ihrer letzten drei Partien mit Niederlagen beendeten. Es gilt nun, in den restlichen fünf Partien so viele Punkte wie möglich zu holen. Hablizel: „Wenn wir alle Spiele siegreich gestalten, stehen wir am Ende ganz oben – aber wir schauen Step-by-step.“

TSV Wolfschlugen: Thiemann, Takacs; Aurenz, Weisser (4), Wurster, Amann (5), Blessing (3), Andreas (2), Braune (2), Kühnel, Oral, Allgaier (4), Kaupp (7/2).

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