Handball bei den Olympischen Spielen 2021 Für diese Aktion sah Gensheimer die Rote Karte

Kurzer Auftritt beim Spiel gegen Argentinien: Uwe Gensheimer wird mit einer Roten Karte vom Platz gestellt (Archivbild). Foto: dpa/Swen Pförtner
Kurzer Auftritt beim Spiel gegen Argentinien: Uwe Gensheimer wird mit einer Roten Karte vom Platz gestellt (Archivbild). Foto: dpa/Swen Pförtner

Die deutschen Handballer mühen sich bei Olympia zum ersten Erfolg in der Gruppenphase. Uwe Gensheimer macht sein 200. Länderspiel, das er wohl nicht vergessen wird.

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Tokio - Uwe Gensheimer konnte wenige Minuten nach dem erlösenden Pflichtsieg der deutschen Handballer gegen Argentinien schon wieder über sein völlig missratenes Jubiläum lachen.

Beim letztlich ungefährdeten 33:25 (14:13) erlebte der Kapitän am Montag im 200. Länderspiel einen frustrierenden Kurzauftritt, den er mit Humor nahm und schnell abhakte. „Wir haben das Spiel gewonnen, das ist das Wichtigste. Es wäre nur schlimm gewesen, wenn es anders ausgegangen wäre“, kommentierte Gensheimer mit einem breiten Lächeln im Gesicht seinen Fauxpas.

Lesen Sie hier: Deutsche Handballer holen Pflichtsieg

Beim ersten Vorrundensieg der DHB-Auswahl im Olympia-Turnier saß der Linksaußen zunächst nur auf der Bank und kam Mitte der zweiten Halbzeit für einen Siebenmeter, den er dem argentinischen Torwart an den Kopf warf.

Dafür gab es die Rote Karte. „Klar ist es unglücklich, wenn man da mit Rot runtergeht. Andererseits kann auch nicht jeder von sich behaupten, dass er 200 Länderspiele hat“, sagte Gensheimer nach dem Abpfiff ganz entspannt. „Jetzt bin ich wieder beruhigt.“

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