Handball-Bundesliga vor dem Start Spot an für acht interessante Köpfe

Der Däne Mathias Gidsel ist der spektakulärste Neuzugang, den die Handball-Bundesliga (HBL) zu vermelden hat. Der Linkshänder wechselte zu den Füchsen Berlin. Foto: Imago/camera4+/Tilo Wiedensohler

Das Scheinwerferlicht in den Hallen der Handball-Bundesliga geht an diesem Donnerstag wieder an – und Spannung ist garantiert. Mit dazu beitragen werden auch hochinteressante alte und neue Köpfe.

Sport: Jürgen Frey (jüf)

Mit dem Super-Cup-Duell zwischen dem deutschen Meister SC Magdeburg und DHB-Pokalsieger THW Kiel wird traditionell die neue Saison der Handball-Bundesliga eingeläutet. Neu ist, dass vor dieser Partie an diesem Mittwoch (19 Uhr/PSD Bank Dome Düsseldorf) um den ersten offiziellen Titel der neuen Runde ein spannendes Zweitligaspiel über die Bühne geht. Um 16.15 Uhr stehen sich an gleicher der TSV Bayer Dormagen und HC Motor Saporischschja gegenüber. Der ukrainische Meister spielt in dieser Saison außer Konkurrenz in der zweiten Liga mit und trägt seine Heimspiele in Düsseldorf aus.

 

Das zeigt selbst im Unterhaus gibt es spektakulären Zuwachs. Doch die Beletage hat natürlich noch mehr interessante alte und neue Köpfe zu bieten. An erster Stelle ist der dänische Weltmeister Mathias Gidsel zu nennen. Der Wechsel des heiß begehrten Linkshänders zu den Füchsen Berlin ist der Königstransfer der Liga. Doch auch das württembergische Bundesliga-Duo TVB Stuttgart und Frisch Auf Göppingen hat in Silvio Heinevetter und Gilberto Duarte zwei schillernde Persönlichkeiten verpflichtet.

Die Bundesliga startet an diesem Donnerstag mit vier Spielen. Der TVB (beim THW Kiel) und Frisch Auf (bei den Füchsen Berlin) bestreiten ihre Auftaktpartien jeweils am Sonntag (16.05 Uhr).

Wir haben noch mehr interessante Köpfe zusammengestellt. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie!

Info

Der erste Spieltag
TSV Hannover-Burgdorf – SC DHfK Leipzig, TBV Lemgo Lippe – VfL Gummersbach, HC Erlangen – HSG Wetzlar, HSV Hamburg – SG Flensburg-Handewitt (alle Donnerstag, 1. September, 19.05 Uhr), Rhein-Neckar Löwen – MT Melsungen (Samstag, 3. September, 20.30 Uhr), SC Magdeburg – ASV Hamm-Westfalen (Sonntag, 4. September, 14 Uhr), THW Kiel – TVB Stuttgart, Füchse Berlin – Frisch Auf Göppingen, GWD Minden – Bergischer HC (alle Sonntag, 4. September, 16.05 Uhr). Neue Regeln
Erstens: Einführung einer Anwurfzone: Es wird ein als Anwurfzone bezeichneter Mittelkreis eingeführt. Anders als bisher muss der Spieler künftig den Anwurf nach einem Tor nicht mehr mit einem Fuß auf der Mittellinie stehend ausführen – die Ausführung darf innerhalb der Anwurfzone aus der Bewegung heraus erfolgen. Der Durchmesser der Anwurfzone beträgt vier Meter. Ziel der neuen Regel: Das Tempo des Spiels soll erhöht werden. Zweitens: Reduzierung der Passanzahl beim passivem Spiel (Zeitspiel) : Nach der Anzeige des Vorwarnzeichens durch die Schiedsrichter (gehobener Arm) hat die vorgewarnte Mannschaft künftig nur noch maximal vier Pässe (bisher sechs) zur Verfügung, um aufs Tor zu werfen. Wenn der angreifenden Mannschaft ein Freiwurf zugesprochen wurde, wird die Anzahl der Pässe nicht unterbrochen. Das Zählen der Pässe erfolgt durch die Schiedsrichter. Ziel der neuen Regel: Die Reduzierung der Passanzahl soll die teilweise langen Spielphasen nach dem Anzeigen des Vorwarnzeichens verkürzen. Drittens: Einführung einer Zeitstrafe beim Kopftreffer. Trifft ein Spieler den Torwart aus einer freien Wurfsituation heraus am Kopf, kann er für zwei Minuten hinausgestellt werden. Kopftreffer gegen den sich nicht bewegenden Torwart beim Siebenmeter oder gegen den Kopf eines Abwehrspielers beim direkten Freiwurf wurden bereits zuvor im Handball geahndet – und zwar mit einer Disqualifikation, also einer Roten Karte.. Ziel der neuen Regel: Die Gesundheit der Torhüter soll besser geschützt werden.

Weitere Themen