Handball – Entscheidungsspiele „Ärgerliches Gegentor“ kurz vor Schluss
Die Landesliga-Handballer des TSV Köngen spielen im Entscheidungs-Hinspiel zur Verbandsliga gegen die HSG Walzbachtal 27:27 unentschieden.
Die Landesliga-Handballer des TSV Köngen spielen im Entscheidungs-Hinspiel zur Verbandsliga gegen die HSG Walzbachtal 27:27 unentschieden.
Enttäuscht lagen die Landesliga-Handballer des TSV Köngen auf dem Hallenboden, wohl wissend, dass beim 27:27 (14:16)-Unentschieden im Entscheidungs-Hinspiel zur Verbandsliga gegen die HSG Walzbachtal ein Sieg verdient gewesen wäre. Die Köngener kassierten kurz vor Schluss laut Co-Trainer Kai Schreiweis ein „ärgerliches Gegentor“.
Schlimmer war jedoch der Umstand, dass die beiden Stammkräfte Hannes Hagelmayer sowie Florian Touet früh verletzt ausgewechselt werden mussten. „Hagelmayer kugelte sich nach fünf Minuten die Schulter aus, Touet verdrehte sich nach drei beim Sprungwurf das Knie. Das war ein herber Rückschlag für uns, den wir erst mal verkraften mussten“, erzählte Schreiweis. Hagelmayer wird im Rückspiel in Walzbachtal auf jeden Fall nicht auflaufen können, hinter dem Einsatz von Touet steht bislang noch ein Fragezeichen.
Vor 250 Zuschauern in der Kögener Halle war es von Beginn an ein Kampfspiel. Schon die Anfangsviertelstunde verlief ausgeglichen. Die Köngener setzten sich zwischenzeitlich mit der 7:5-Führung leicht ab, ließen jedoch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte nach, sodass die Gäste aus Walzbachtal zur Pause mit 16:14 in Front lagen.
Nach dem Seitenwechsel fanden die Köngener aber schnell wieder in den Rhythmus und setzten in der Defensive wie auch im Umschaltspiel Akzente. In der 45. Minute lagen sie wieder knapp mit einem Tor vorne (22:21). Doch wie schon zuvor blieb die Führung nicht lange bestehen – und die Walzbachtaler gaben sich nicht geschlagen. Fünf Minuten vor der Schlusssirene war der Köngener Sieg zum Greifen nahe, als Köngens achtfacher Torschütze Christoph Müllerschön die 27:25-Führung erzielte und die Zuschauer zum Jubeln brachte.
Jedoch kamen die Walzbachtaler noch einmal zurück und trafen durch Simon Zengerle kurz darauf zum 26:27-Anschluss. 15 Sekunden vor dem Ende egalisierte erneut Zengerle, der das Ergebnis für die HSG, Das Tor ließ das Köngener Publikum verstummen – und die Spieler enttäuscht auf dem Boden zusammensacken. „Durch Leidenschaft und Emotionalität haben wir die Ausfälle kompensieren können. Die Spieler haben ihr Herz auf der Platte gelassen, daher ist es schade, dass wir nicht gewonnen haben“, betonte Schreiweis und ergänzte im Hinblick auf das Rückspiel am Samstag (19 Uhr) in Walzbachtal: „Wenn wir noch mal so eine Energieleistung zeigen können, dann bin ich überzeugt davon, dass wir den Aufstieg schaffen werden.“
TSV Köngen: Nothdurft, Novak; Pupin (2), Maier (4), Fuß (3), Touet (2), Gramer (1), Schlichter (1), Hagelmayer, Müllerschön (8), Kilian (3), Werner (3).