Handball: HC Schmiden/Fellbach Einmal mehr Schwächen im Angriff
Die Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen verlieren in der Aufstiegsrunde zur dritten Liga bei den Sportfreunden Budenheim mit 22:23.
Die Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen verlieren in der Aufstiegsrunde zur dritten Liga bei den Sportfreunden Budenheim mit 22:23.
Im fünften Spiel der Aufstiegsrunde zur dritten Liga setzte es für die Frauen des HC Schmiden/Oeffigen bereits die vierte Niederlage. Nachdem die HC-Belegschaft in Schmiden gegen die DJK Sportfreunde Budenheim noch mit 27:26 gewinnen konnte, gab es im Rückspiel am Samstag eine 22:23-Niederlage.
Die Partie im Landkreis Mainz-Bingen war sowohl für die Gäste als auch die Gastgeberinnen ohne Bedeutung, hatten beide Vertretungen doch keine Chance mehr, unter die ersten Zwei der Tabelle zu kommen und sich damit das Ticket zur dritten Liga zu sichern. Dieses haben bereits der TuS Schutterwald und der TSV Ismaning gelöst. Dennoch wollte sich die Mannschaft des HC Schmiden/Oeffingen in den noch zwei ausstehenden Spielen so gut wie möglich präsentieren. Trotz der aktuellen Niederlage in Budenheim sei dies der Mannschaft sehr gut gelungen, man könne ihr keinen Vorwurf machen, sagt Co-Trainerin Anja Itterheim, die am Samstag erneut den privat verhinderten Coach Sven Bühler an der Seitenlinie vertrat. Jedoch: Die strapaziöse Runde mache sich immer mehr bemerkbar, „bei den Spielerinnen ist verständlicherweise der Akku leer“, so Itterheim weiter.
In Budenheim wäre ein Sieg für den HC durchaus möglich gewesen, jedoch haben „wir einfach zu viele technische Fehler im Angriff gemacht“. Konkret: viele freie Würfe vergeben und einige Bälle ins Aus geworfen. 22 Treffer sind auch ein Indiz dafür, dass „es im Angriffsspiel, wie so oft in der Aufstiegsrunde, gehapert hat“, sagt Itterheim. Demgegenüber verrichtete die Abwehr aber sehr gute Arbeit, „23 Gegentreffer sind ein guter Wert“.
Nach 18 Minuten traf Linda Leukert zur einzigen Gästeführung (6:5) des gesamten Spiels. Danach lagen die Gastgeberinnen stets in Führung, teilweise gar mit vier Toren. Doch die HC-Spielerinnen gaben nicht auf, ließen sich nicht abschütteln und glichen nach 45 Minuten zum 15:15 aus – Jennifer Holthausen gelang der Treffer. Eigentlich habe man zu diesem Zeitpunkt das Momentum auf seiner Seite gehabt, weiß Itterheim, jedoch schlichen sich dann wieder unnötige Fehler ein, die die Gastgeberinnen genutzt haben und die Begegnung letztlich siegreich gestalteten.
TSV Schmiden: Hoffrichter, Schmid – Kuhrt, David, Weckerlein, Leukert (4), Baur (4), Epp, Bürkle (6/1), Gaiser (2), Kienzlen (1), Hojczyk (2), Holthausen (2), Dehmel, Matziol, Lutz (1).