Handball: HC Schmiden/Oeffingen Eine Begegnung, bei der es fast um alles geht

Anja Itterheim hofft, dass sie am Donnerstag viel Grund zum Jubeln hat. Foto: Nicklas Santelli

Die HC-Handballerinnen empfangen am Donnerstag in Schmiden den TSV Ismaning in der Aufstiegsrunde zur dritten Liga.

Noch war die Anspannung im Training nicht sonderlich spürbar. Dabei steht für die Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen am Donnerstag (15 Uhr, Sporthalle in Schmiden) im Rückspiel gegen den bayerischen Regionalliga-Meister TSV Ismaning in der Aufstiegsrunde zur dritten Liga eine ganze Menge auf dem Spiel. Denn sollte das Team um den Trainer Sven Bühler diese Partie, die auf Wunsch der Gäste auf den Feiertag vorverlegt wurde, wie auch schon das Hinspiel verlieren (26:27), dürften die Chancen auf den Sprung nach oben bei dann 2:6 Punkten nicht mehr allzu groß sein. Denn nur zwei der vier Ensembles steigen am Ende auf, wobei der TuS Schutterwald sein Ticket schon so gut wie sicher haben dürfte (6:0 Punkte).

 

Beim HC muss der Kampfgeist stimmen

Am Dienstag sei die Stimmung im Training gut gewesen, berichtet die Co-Trainerin Anja Itterheim. Die Spielerinnen hätten sehr konzentriert gearbeitet, es sei eine gute Einheit gewesen. Um diesmal die Punkte zu behalten, werde es aber nicht nur darauf ankommen, die eigene Leistung konstant über 60 Minuten auf einem hohen Niveau zu halten. „Unsere Abwehr muss stehen, und wir müssen einen unheimlichen Kampfgeist an den Tag legen“, sagt Anja Itterheim. Darüber hinaus muss das Umschaltspiel klappen, denn in Alexandra Beckmann haben die Gäste eine sehr starke Gegenstoßläuferin auf ihrer offensiven Halbabwehrposition. „Die erste Welle müssen wir unbedingt unterbinden“, sagt Anja Itterheim. Im Hinspiel hat Beckmann siebenmal getroffen.

In eigener Halle performt der HC gut

Im eigenen Angriff müssen die HC-Spielerinnen derweil geduldiger agieren und ihre Chancen dann verwerten. Um sich gegen die sehr offensiv agierenden Halbabwehrspielerinnen der Isar Devils besser durchsetzen zu können, hat das Trainergespann mit den Spielerinnen einige neue Abläufe einstudiert. „Ich hoffe, wir können sie gut umsetzen“, sagt Anja Itterheim, die weiß, dass das Team in der Schmidener Halle für gewöhnlich gut performt. „Da fühlen wir uns einfach wohl.“ Fehlen werden Leonie Weckerlein und Lea Matziol (beide privat verhindert).

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