Handball-Landesliga Männer „Wichtig für die Moral“ – HSG Böblingen/Sindelfingen holt mal wieder einen Punkt

Vincent Floer und die BöSis II lieferten ihrem Gegner ein Duell auf Augenhöhe. Foto: Marco Iker

Die Landesliga-Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen haben ein Lebenszeichen von sich gegeben. Statt eines Unentschiedens wäre aber sogar ein Sieg möglich gewesen.

Schlusslicht HSG Böblingen/Sindelfingen II hat in der Handball-Landesliga, Staffel I, mit einem 28:28 gegen den Tabellenfünften den Abstand auf den vorletzten Platz verkürzt. Die SpVgg Renningen rutscht in Staffel VII durch ein knappes 26:28 beim Spitzenreiter im Kampf um den Klassenerhalt ab.

 

HSG Böblingen/Sindelfingen II – HSG Hohenlohe 28:28 (14:12): „Hätte mir vorher jemand dieses Ergebnis genannt, hätte ich das sofort unterschrieben“, kommentierte Gastgeber-Trainer Tobias Petri. „Blickt man jedoch auf den gesamten Spielverlauf, wäre sogar ein Sieg verdient gewesen.“

HSG Böblingen/Sindelfingen II liefert der HSG Hohenlohe einen Kampf

Knapp 100 Zuschauer in der Murkenbachhalle sahen ein Duell auf Augenhöhe. Die Hausherren legten stets vor und setzten sich sogar auf zwei Tore ab. Nach dem Wiederanpfiff konnten sie die Gäste nicht abschütteln, und bald standen beim 19:19 die Uhren wieder auf Null.

„Meine Jungs haben bis zum Umfallen gekämpft und bis in die Endphase hinein eine emotionale Kampfleistung gezeigt“, lobte Petri. „Leider haben wir zu viele Fehler gemacht und den Gegner zu einfachen Toren eingeladen.“ Die BöSis II stemmten sich dennoch dagegen und erkämpften sich mehrfach den Ausgleich. Sieben Sekunden vor dem Ende markierte schließlich Marc Petri den Endstand.

„Wenn wir in den letzten fünf Minuten noch etwas cleverer agiert hätten, hätten wir gewinnen können“, haderte der Coach, betonte jedoch im gleichen Atemzug: „Das war ein ganz wichtiger Punkt für die Moral.“ Die besten Werfer der Truppe waren Lowis Englert und Felix Fecker mit je fünf Treffern.

Durch den Punktgewinn verkürzte die HSG II den Rückstand auf den Vorletzten auf vier Zähler. Am Samstag, 21. Februar (19 Uhr), steht die nächste Aufgabe an, es geht auswärts zur HSG Leudelsbach.

SG Ottersweier/Großweier – SpVgg Renningen: 28:26 (12:13): Erneut lange gekämpft und am Ende doch knapp verloren. Die Renninger lieferten dem Tabellenführer einen großen Kampf. Beim 8:7 lagen sie erstmals vorn und verteidigten diesen knappen Vorsprung bis zum Kabinengang.

Auch nach dem Seitenwechsel hielt die Mannschaft von Trainer Jakob Ulrich stark dagegen und konnte weiter vorlegen, ehe die Gastgeber wieder mit 22:21 die Führung übernahmen. Selbst eine Disqualifikation brachte die Gäste nicht aus dem Konzept. Angeführt von Fabian Maisch, der mit neun Treffern (davon vier Siebenmeter) bester Werfer der Partie war, blieben sie dran und glichen zum 25:25 aus.

Eine Unterzahlsituation in der Schlussphase konnten die Renninger nicht mehr kompensieren. Foto: Eibner/Marcel von Fehrn

In der entscheidenden Schlussphase machte sich jedoch eine weitere Unterzahlsituation bemerkbar. Diese konnte die SpVgg nicht mehr kompensieren. Nach der dritten Niederlage in Folge rangiert sie nun auf Tabellenplatz elf. Am Samstag, 21. Februar (19 Uhr), wartet zu Hause gegen den TuS Oppenau eine richtungsweisende Partie.

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