Handball Oberliga Den Resetknopf drücken

Das SGSB-Team wünscht sich am Samstag möglichst viele Jubelszenen. Foto: Andreas Essig

Die Oberliga-Handballer der SG Schozach-Bottwartal wollen nach Enttäuschung gegen die Wölfe gegen die SG Hegensberg- Liebersberg eine Reaktion zeigen.

Zur Prime-Time um 20:15 Uhr empfangen die Oberliga-Männer der SG Schozach-Bottwartal nach dem Spiel der Frauen am Samstagabend die SG Hegensberg-Liebersbronn. Nach der enttäuschenden Niederlage in der vergangenen Woche beim damaligen Tabellenletzten Wölfe Plankstadt will das Team vor heimischer Kulisse eine klare Reaktion zeigen. Trainer Timo Stauch findet dafür deutliche Worte: „Wir wollen den Resetknopf drücken und uns vor heimischer Kulisse präsentieren wie zuvor.“

 

Die Gäste aus Hegensberg-Liebersbronn stehen derzeit mit 19:19 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz. In den vergangenen sechs Spielen konnte das Team allerdings nur einen Punkt beim TV Hardheim holen, ansonsten blieb der Aufsteiger aus der Verbandsliga erfolglos in diesem Jahr. Der letzte Sieg datiert somit bereits aus dem letzten Heimspiel vor der Weihnachtspause Mitte Dezember. Denn in der Hinrunde lief es für die Gäste noch deutlich besser – zeitweise mischte der Aufsteiger sogar im oberen Tabellendrittel mit.

Gegner in Rückrunde noch nicht in Form

„Die Rückrunde scheint bei denen aber nicht so zu laufen“, weiß Stauch. Dennoch warnt der Coach natürlich davor, den Gegner zu unterschätzen: „Wir müssen auch hier wieder über 60 Minuten 100 Prozent geben, um zu gewinnen. Anders geht das in dieser Liga nicht.“

Dass die Gäste durchaus Qualität besitzen, haben sie nämlich in der Hinrunde unter Beweis gestellt. Damals gewann Hegensberg-Liebersbronn alle Heimbegegnungen, auch das Heimspiel gegen die Beilsteiner. Die SG Schozach-Bottwartal zeigte zwar über weite Strecken eine ordentliche Leistung, ließ jedoch zwischenzeitlich etwas abreißen und musste sich am Ende trotz großer Moral knapp mit 28:29 geschlagen geben. Erst in der Schlussphase kämpfte sich die Mannschaft noch einmal heran, konnte die Niederlage dann aber unglücklicherweise nicht mehr verhindern.

Rückenwind durch Kulisse in Beilstein

Die Schozach-Männer sind also in jeder Hinsicht gewarnt. „Es wird dementsprechend interessant“, sagt Stauch rückblickend auf die damalige Begegnung, mit deren Ausgang er selbstverständlich alles andere als zufrieden war. Gleichzeitig hofft der Trainer auf den Rückenwind durch die bisher erfolgreich verlaufende Rückrunde und setzt natürlich auch auf die die heimische Kulisse in Beilstein.

Die zwei Punkte sollen am Samstagabend nach Wunsch des Trainers unbedingt in der eigenen Halle bleiben. Zwar würde ein Sieg voraussichtlich nichts am derzeitigen vierten Tabellenplatz ändern – die SG Schozach-Bottwartal würde diesen jedoch gerne weiterhin behaupten können.

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