Handball – Oberliga Die Köngenerinnen raufen sich zusammen

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Die Oberliga-Handballerinnen gewinnen gegen die SG BBM Bietigheim mit 32:29.

Martin Schorr war ganz aus dem Häuschen. „Wahnsinn“, sagte der Co-Trainer der Oberliga-Handballerinnen des TSV Köngen, „das war vor allem am Ende eine klasse Leistung.“ Die Köngenerinnen lagen am Sonntagabend gegen die SG BBM Bietigheim lange zurück, drehten in der Schlussphase aber das Spiel und gewannen mit 32:29 (17:18).

 

Knackpunkt war für Schorr ausgerechnet die Hinausstellung von Gabriele Mitranic nach ihrer dritten Zeitstrafe in der 49. Minute. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Köngenerinnen mit 23:26 im Rückstand. „Dann haben sich alle Spielerinnen noch mal zusammengerauft und Gas gegeben“, berichtete Schorr. Vier Minuten später gelang Christine Waalkens der Treffer zum 27:27-Ausgleich. Belén Rehm machte schließlich eine halbe Minute vor dem Spielende mit ihrem Tor zum 32:29 alles klar. Schorr lobte die Teamleistung, hob jedoch die Vorstellung von Norah Allmendinger besonders hervor, nicht nur weil sie inklusive vier Siebenmeter 14 Tore erzielt hatte. „Was sie am Kreis abgespult hat, war einfach Bombe.“

Dabei hatten sich die Köngenerinnen gegen die starken Bietigheimerinnen lange schwer getan. Vor allem hatten sie es mit Spielmacherin Lena Vogt nicht leicht. Zur Pause lagen sie noch mit einen Tor zurück. Doch dann entdeckten sie nach dem Aus für Mitranic ihr Kämpferinnenherz. Platz vier mit 17:11 Punkte sind die Belohnung.

TSV Köngen: Wahler, Eble; Rehm (1), Keppeler (6), Kiedaisch (2), Dobler (3), Luxenhofer, Mitranic, Waalkens (3), Hiller, Thomaser (3/1), Allmendinger (14/4).

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