Die SG H2Ku Herrenberg steht als Meister der Handball-Oberliga der Frauen fest. Auch die SG Weinstadt dürfte vom zweiten Platz nicht mehr zu verdrängen sein.
HSG Böblingen/Sindelfingen erwartet eine ganz schön lange Fahrt
Dieses Auswärtsduell kommt einem Sonntagsausflug gleich. „Es ist eine der längsten Fahrten der Saison. Da müssen wir früh los“, ist Trainer Mischa Herok nicht gerade begeistert. Denn in der Vergangenheit ist es seinen Schützlingen nicht immer gelungen, unter diesen Umständen schnell in den Spielmodus zu schalten. „In dieser Runde hat es allerdings bislang gut geklappt“, relativiert er. Deshalb ist der Coach auch zuversichtlich, dass auf der langen Rückreise zwei Punkte mit im Gepäck sein werden.
Der Gegner ist Tabellenvorletzter und sicherer Absteiger, wenn es tatsächlich drei davon geben sollte. Was Herok jedoch respektiert: „Sie haben sich noch nicht abgeschrieben und geben nicht auf.“ So haben die Gerhausenerinnen zuletzt überraschend mit 28:23 bei der HSG Bargau/Bettringen gewonnen. „Deshalb müssen wir wachsam sein und nur auf uns schauen“, mahnt der Übungsleiter.
Keeperin des TV Gerhausen war schon Nationaltorhüterin
Denn auch sein Team hat sich an TV-Keeperin Alexandra Meisl, die in der Vergangenheit auch schon das Tor der deutschen Nationalmannschaft gehütet hatte, die Zähne ausgebissen. „Daran dürfen wir nicht denken, sondern müssen einfach unser Ding durchziehen“, nickt Herok. Personell sollte seine Truppe dazu in der Lage sein. Abgesehen von den Langzeitverletzten Mascha Heiser und Sophie Hilf fehlt lediglich Patricia Golasch aus privaten Gründen.