Handball-Oberliga Frauen Die SG H2Ku Herrenberg will den perfekten Jahresabschluss

Emma Schweizer (in rot) und ihre SG H2Ku Herrenberg peilen gegen den TSV Heiningen den nächsten Sieg an. Foto: Eibner-Pressefoto/Silas Kunz

Die SG H2Ku Herrenberg empfängt den TSV Heiningen. Die HSG Böblingen/Sindelfingen steht indes vor dem nächsten Spitzenspiel.

Die Handballerinnen des Oberliga-Spitzenreiters SG H2Ku Herrenberg sind in ihrem letzten Spiel des Jahres gefordert. Die HSG Böblingen/Sindelfingen fährt zum Tabellendritten.

 

SG H2Ku Herrenberg -TSV Heiningen

Die SG H2Ku Herrenberg steht seit dem vergangenen Samstagabend als Herbstmeister fest. Durch den Sieg in Denkendorf und der späteren Niederlage von Bargau/Bettringen bei der HSG Böblingen/Sindelfingen sind die H2Ku-Frauen nicht mehr vom ersten Rang zu stoßen. Für das Spiel am Samstag um 17:45 Uhr gegen den TSV Heiningen in der heimischen Markweghalle soll dieser Umstand dennoch nicht als Ruhekissen dienen.

Eher das Gegenteil ist der Fall. „Die Mannschaft brennt und will nun auch das Jahr mit einem Sieg abschließen“, hat der Trainer Heiko Fleisch unter der Woche erkannt. Erfüllt sich damit die vom Trainer vor drei Wochen ausgegebene Zielsetzung, kein Spiel mehr bis zum Jahresende zu verlieren? Im TSV Heiningen treffen sie Herrenbergerinnen aber auf einen schwer ausrechenbaren Gegner. Vier Stammkräfte verließen den Mitabsteiger vor Saisonstart, auf Saskia Grau (vormals Hiller), die frühere Herrenberger Zweitligaspielerin und Torgarantie in Hieningen, ist ohnehin bereits im vergangenen Jahr abgesprungen.

All das hat natürlich Spuren hinterlassen. So werden die selbsternannten „Bonitas“ in dieser Saison kaum um den Wiederaufstieg mitspielen können. Trotzdem ist die SG H2Ku gewarnt: Heiningen ist jederzeit in der Lage, auch Spitzenmannschaften zu ärgern. Verzichten muss Herrenberg nur auf Linksaußen Saskia Schmidt, die privat verhindert ist.

TSV Denkendorf – HSG Böblingen/Sindelfingen

Die HSG Böblingen/Sindelfingen will am Samstag auswärts den zweiten Tabellenplatz verteidigen. Gegen den Tabellendritten TSV Denkendorf steht das nächste Spitzenspiel an (18 Uhr).

Die Ausgangslage dafür ist klar: Wenn die BöSis als Tabellenzweiter verlieren, zieht der Gegner vorbei. Das heißt, sie dürfen zumindest nicht als Verlierer vom Feld gehen. „Wir wollen oben dranbleiben, um die Liga so spannend wie möglich zu halten.“, verdeutlicht der Coach Mischa Herok. Zuletzt hat Tabellenführer SG H2Ku Herrenberg beiden Teams die Grenzen aufgezeigt. Die HSG zeigte daraufhin am vergangenen Wochenende die richtige Reaktion und gewann gegen die HSG Bargau/Bettringen. „Wir müssen an die starke Leistung der ersten Hälfte anknüpfen“, betont der Coach. „Da waren wir in der Abwehr ganz stark. Das ist unsere Basis.“ Dennoch wurde es im zweiten Durchgang noch einmal eng. „So etwas darf uns nicht erneut passieren“, weiß Herok.

Denn die Gastgeberinnen verfügen über ein ganz starkes Team. Besonders im Rückraum haben sie angeführt von Jule Riehs eine starke Durchschlagskraft. „Auch in der Abwehr sind sie stark und aggressiv. Da müssen wir uns auf Gegenwehr einstellen.“

Stark mache das eigene Team aktuell indes die große Variabilität, denn auch bei Aufstellungsrochaden gebe es keinen Leistungsabfall. Verzichten muss Herok voraussichtlich auf Julia Stauder und Kreisläuferin Lea Matziol, die beide unter der Woche krank waren.

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