Handball-Oberliga Frauen HSG Böblingen/Sindelfingen empfangen den nächsten direkten Konkurrenten

Svenja Hille (re.) und die HSG Böblingen/Sindelfingen wollen die oberen Plätze noch mal angreifen. Foto: Marco Iker

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen haben Rang zwei noch fest im Blick. Gelingt es ihnen, gegen den Tabellendritten an die vorderen Plätze aufzuschließen?

Nach den anstrengenden Wochen mit zwei Spitzenspielen in Folge konnten die Oberliga-Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen für eine kurze Verschnaufpause die Füße hochlegen. Doch jetzt steht das dritte Brett in Folge auf dem Programm. Am Samstag (17.30 Uhr, Sommerhofenhalle) ist mit dem TSV Denkendorf der nächste direkte Konkurrent um die Plätze zwei und drei zu Gast.

 

„Natürlich wollen wir die restlichen vier Spiele gewinnen“, sagt Trainer Mischa Herok, der jedoch betont: „Wir machen uns keinen Druck, sondern schauen einfach, was in den nächsten Wochen noch möglich ist.“

HSG Böblingen/Sindelfingen trifft auf starken Gegner

Was ihm noch viel wichtiger ist als die Ergebnisse: „Dass die Mädels weiterhin alles reinhauen.“ So wie sie das zuletzt bei der starken Aufholjagd beim 34:34 bei der HSG Bargau/Bettringen getan haben. „Die Leistung der letzten Viertelstunde brauchen wir am Samstag über 60 Minuten“, sagt der Coach.

Die HSG Böblingen/Sindelfingen will die letzten vier Spiele der Saison 2025/26 gewinnen. Foto: picture alliance/dpa

Denn mit dem TSV Denkendorf empfangen sie einen starken Gegner. „Eine sehr eingespielte Truppe.“ Vor allem in der Abwehr haben die Gäste ihre Stärken. „Da dürfen wir sie nicht in die Positionen kommen lassen.“

HSG Böblingen/Sindelfingen kann nahezu aus dem vollen Schöpfen

Das heißt für die BöSis: Aufs Tempo drücken und schnelle Tore erzielen. „Das wird der Schlüssel sein.“ Dafür braucht es auch in der Abwehr eine starke Leistung, um nach Ballgewinnen schnell nach vorne spielen zu können.

Auch personell hat die kurze Osterpause gut getan: Abgesehen von den Langzeitverletzten Mascha Heiser und Sophie Hilf, die bereits am Knie operiert wurde, stehen Herok alle Spielerinnen für das Spitzenspiel zur Verfügung.

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