Handball-Oberliga Frauen HSG Böblingen/Sindelfingen muss auf gleich mehrere Spielerinnen verzichten

Aller Voraussicht nach keine Option für Samstag: Sophie Hilf (am Ball) wird das Spiel der HSG Böblingen/Sindelfingen krankheitsbedingt verpassen. Foto: Marco Iker

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen haben gute Erinnerungen an das Hinspiel gegen die SG Weinstadt. Die Vorzeichen sind dieses Mal allerdings schlechter.

Durch die jüngste Niederlage von Tabellenführer SG H2Ku Herrenberg bleiben die Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen in der Oberliga weiter in Lauerstellung.

 

Sie hätten den Spitzenreiter mit einem Sieg am vergangenen Wochenende noch deutlich stärker unter Druck setzen können, kamen jedoch nicht über ein 24:24 beim TSV Köngen hinaus.

Der nächste Gegner sitzt wiederum den BöSis selbst im Nacken. Am Samstag (17.30 Uhr) ist die SG Weinstadt zu Gast in der Murkenbachhalle.

HSG Böblingen/Sindelfingen kommt Debüt von Julia Zeller gerade recht

Das Hinspiel ging auswärts mit 32:26 an Böblingen/Sindelfingen, doch seither haben die Weinstädterinnen keine Partie verloren und damit nur einen Verlustpunkt mehr als die BöSis. „Das wird ein sehr wichtiges Spiel“, betont HSG-Trainer Mischa Herok. „Die werden alles daran setzen, um gegen uns zu gewinnen.“

Der Coach hat für den Kontrahenten einiges übrig, spricht von einem starken Aufsteiger mit einer interessanten jungen Mannschaft. „In der Hinrunde hatten sie große Schwierigkeiten gegen uns. Ich gehe aber davon aus, dass sie seither noch einmal einen großen Schritt nach vorne gemacht haben.“

Gleichzeitig kann Herok kaum alle Namen der eigenen Ausfallliste aufzählen, denn sie ist dieses Mal besonders lang. Beide BöSis-Torhüterinnen waren in dieser Woche krank, genau wie Mascha Heiser. Janina Schandl ist beruflich unterwegs. Auch bei Sophie Hilf wird es erneut nicht reichen. Dazu kommt die eine oder andere angeschlagene Spielerin. „Es würde schneller gehen, diejenigen aufzuzählen, die fit sind“, schmunzelt der Übungsleiter.

Da trifft es sich gut, dass Neuzugang Julia Zeller am Samstag ihr Debüt geben wird. Die starke Linkshänderin kann also sofort helfen. Den Grundstein für einen Erfolg sollen die Gastgeberinnen einmal mehr in der Defensive legen. „Doch auch nach vorne müssen wir deutlich mehr zeigen als vergangene Woche“, so Herok.

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