Handball-Oberliga Frauen Knappes Ergebnis im Hinspiel ist für die SG H2Ku Herrenberg Warnung genug

Laureen Kappus (am Ball), Stefanie Schoeneberg (re.) und die anderen Kuties haben Blut geleckt: Nun soll der vierte Sieg in Folge her. Foto: Eibner/Jani Pless

Beim 32:31 im Hinspiel beim VfL Pfullingen kamen die Oberliga-Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg gerade so mit dem Sieg davon. So eng soll es nun zu Hause nicht noch einmal werden.

Die Oberliga-Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg haben nach drei klaren Siegen in Folge Appetit auf mehr bekommen. Gegen den VfL Pfullingen wartet nun allerdings am Samstag (20 Uhr) ein äußerst unangenehmes Duell auf den Spitzenreiter. Das zeigte sich schon im Hinspiel.

 

Denkbar knapp mit 32:31 setzten sich die Kuties damals auswärts durch. Dabei verspielten sie in nicht einmal einer Viertelstunde einen Vorsprung von acht Toren. Dass sie letztlich dennoch gewannen, war eine Art Initialzündung für eine seither überzeugende Saison. Nur noch eine einzige Niederlage gab es seither.

SG H2Ku Herrenberg möchte an der Spitze der Oberliga bleiben

Inzwischen beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzweiten TSV Denkendorf drei Zähler. Was die jüngsten Erfolge für Trainer Heiko Fleisch besonders wertvoll macht, ist die Tatsache, dass alle Partien hoch konzentriert über die Bühne gingen. „Ich brauche in Sachen Motivation oder der Gefahr eines zu lockeren Herangehens gar nichts zu sagen“, freut er sich. Denn seine Schützlinge haben ein ganz klares Ziel: Platz eines soll weiter auf diesem Niveau verteidigt werden.

Diese Position möchte der Gäu-Klub zwar bis zum Ende der Runde innehaben, der Blick geht allerdings noch nicht so weit. „Wir denken in Etappen, und die nächste heißt Pfullingen.“, erklärt der Coach.

Jubel mit den mitgereisten Fans: Die Zuschauer, die es mit den Kuties hielten, mussten ihr Kommen zuletzt nicht bereuen. Foto: Eibner/Jani Pless

SG H2Ku Herrenberg denkt in der Frauen-Oberliga in Etappen

Was aus seinem Munde wie eine Phrase klingt, heißt nichts anderes, als dass die dann folgenden Partien gegen die Topteams dieser Klasse (noch) nicht in die Köpfe der Spielerinnen Einzug halten sollen. Aber: „Natürlich schauen wir auf die Ergebnisse der Konkurrenz“, räumt Fleisch ein.

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