Handball-Oberliga Frauen Termin passt der HSG Böblingen/Sindelfingen nicht wirklich in den Kram

Neu bei der HSG Böblingen/Sindelfingen: Julia Zeller (re.) kommt vom TSV Köngen, wird aber gegen ihr altes Team noch nicht eingesetzt. Foto: Eibner/Daniele La Rocca

Welche Auswirkungen hatte die lange Pause auf die Oberliga-Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen? Und wie macht es sich bemerkbar, dass sie bereits am Donnerstagabend antreten?

Die Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen können es kaum erwarten, dass auch sie endlich in die Oberliga-Rückrunde starten. „Die Pause war eindeutig zu lang“, findet Trainer Mischa Herok.

 

Gleichzeitig passt ihm der Termin für die Partie beim TSV Köngen nicht so ganz in den Kram. Wegen Hallenengpässen kann sie nicht am Wochenende stattfinden. Also gab es einige Diskussionen, ehe das Duell auf Donnerstagabend (20.30 Uhr) verlegt wurde.

BöSis müssen beim TSV Köngen einen Kaltstart hinlegen

„Für den Gegner ist das ein klarer Vorteil“, vermutet Herok. Der Gegner hat in diesem Jahr bereits zwei Begegnungen absolviert, während die Gäste einen Kaltstart hinlegen müssen. Dummerweise konnten sie auch die längere Vorbereitungszeit nicht zu ihrem Vorteil nutzen. „Zuletzt hat die Krankheitswelle zugeschlagen“, erklärt Herok.

Wieder da: Kira Stoll (Mitte) ist zurück von ihrem Auslandssemester. Foto: Marco Iker

Nun sieht es allerdings wieder ein bisschen besser auf. Lediglich Sophie Hilf ist immer noch krank. Dafür ist Kira Stoll von ihrem Auslandssemester zurückgekehrt. Darüber hinaus gibt es einen echten Neuzugang: Julia Zeller hat sich den BöSis und damit unter anderem ihrer Schwester Lena Zeller angeschlossen. Ein Wechsel, der gleichzeitig ein bisschen Brisanz mitbringt: Im Hinspiel traf sie nämlich noch fünfmal für den kommenden Kontrahenten. Deshalb haben sich beide Teams darauf geeinigt, dass sie noch nicht für ihre neue Mannschaft auflaufen wird.

Die HSG weiß dennoch, was auf sie zukommt. „Wir kennen die Köngenerinnen gut und wissen, dass sie uns nichts schenken werden. Wir werden ordentlich einstecken müssen“,vermutet der Coach. Auf der anderen Seite weiß er: Wenn die Abwehr genauso gut steht wie in der Hinrunde, stehen die Chancen in jedem Aufeinandertreffen gut.

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