Handball Oberliga Frauen Warum Jungwirth-Team nach der Pause keine Lösungen findet
Die Oberliga-Handballerinnen des SV Kornwestheim enttäuschen beim 27:31 gegen Schlusslicht TuS Helmlingen.
Die Oberliga-Handballerinnen des SV Kornwestheim enttäuschen beim 27:31 gegen Schlusslicht TuS Helmlingen.
Die Oberliga-Frauen des SV Kornwestheim haben beim Tabellenletzten TuS Helmlingen eine enttäuschende 27:31 (10:11) - Niederlage hinnehmen müssen. Vor allem Abschlussschwächen und ein nicht funktionierendes Tempospiel verhinderten ein besseres Ergebnis. „Das war ein bescheidenes Spiel“, resümierte Trainer Hans Jungwirth. Dabei begann die Begegnung durchaus ordentlich. Insbesondere die Defensive stand in der ersten Halbzeit stabil und Torhüterin Gianna Piampiano konnte sich mehrfach auszeichnen. Doch im Angriff fehlte von Beginn an die nötige Durchschlagskraft. „Es war heute irgendwie der Wurm drin“, erklärte Kapitänin Nina Haug. Nach einer Viertelstunde stand noch ein 7:7, zur Pause lagen die Kornwestheimerinnen knapp mit 10:11 zurück.
Auch in der zweiten Spielhälfte fanden die Spielerinnen nicht zu ihrem gewohnten Tempospiel. Helmlingen verteidigte kompakt im Zentrum und ließ den Kornwestheimerinnen kaum Möglichkeiten im Positionsangriff. Besonders das Fehlen von Rechtsaußen Lenya Heibel, die verletzungsbedingt pausieren musste, machte sich bemerkbar. So lag die Hauptlast im Angriff auf der linken Seite sowie auf der A-Jugendlichen Amelie Haug, die mit sieben Treffern eine starke Leistung zeigte.
Insgesamt fehlten die Lösungen gegen die defensive Taktik der Gastgeberinnen. Die Gastgeberinnen trafen unterdessen immer wieder aus dem Rückraum. Hinzu kam, dass sowohl die Abwehr als auch die Torhüterleistung in der zweiten Halbzeit nicht mehr an das Niveau der ersten 30 Minuten anknüpfen konnten. „Da hat uns die Stabilität gefehlt, weil wir auch voll auf Risiko sind, um die Tore zu machen“, so Haug. Mit einem 20:24-Rückstand ging es für die SVK-Frauen in die Schlussphase., die noch einmal alles versuchten, auf Manndeckung umstellten, doch zu viele Gegenstöße der Gegnerinnen verhinderten eine Aufholjagd. „Helmlingen wollte es mehr“, stellte Jungwirth nach dem 27:31 fest. Nun hat die Mannschaft zwei Wochen Pause, um neue Kräfte zu sammeln.
SVK: Seiler, Piampiano – A. Haug (7), Müller (2), Rück (1), Heim (1), Abdij, Braun (4), Stortz (3), N. Haug (8), Braun (1).