Schwerer Stand für die Spieler des SV Leonberg/Eltingen: Niklas Bolkart (Mi.) setzt sich gegen die robuste Defensive des MTV Meißenheim durch Foto: Andreas Gorr
Die Oberliga-Handballer des SV Leonberg/Eltingen müssen sich beim MTV Meißenheim mit 29:42 geschlagen geben. Es gibt aber einen guten Grund, warum die Niederlage nicht mehr wehtut.
Henning Maak
20.04.2026 - 13:56 Uhr
Ohne Chance waren die Oberliga-Handballer des SV Leonberg/Eltingen im drittletzten Saisonspiel beim MTV Meißenheim. Der Tabellenzweite überrollte die personell geschwächten Gäste, die eine 29:42-Packung quittieren mussten.
„Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat alles gegeben. Aber wir waren aus personellen Gründen nicht konkurrenzfähig“, erklärte der nach der Saison scheidende Trainer Markus Stotz, der auf Kapitän Christoph Hönig, Luis Hönninger und David Klatte verzichten musste.
SV Leonberg/Eltingen leistet sich viele technische Fehler
Yannik Oral und Felix Wiederhöft brachten ihre Farben dennoch mit 2:0 in Front. Das 3:2 sollte aber die letzte Führung bleiben. Bis zum 7:7 blieb das Auswärtsteam dran, dann setzte sich der Kontrahent erstmals auf drei Tore ab. Zur Pause lag der SV mit 16:20 hinten.
Yannik Oral (Mi.) brachte den Ball insgesamt zehnmal im Tor des MTV Meißenheim unter. Foto: Andreas Gorr
Spieler beim SV Leonberg/Eltingen auf für sie fremden Positionen
„Ich musste in der zweiten Halbzeit Spieler auf für sie fremden Positionen einsetzen, da ist mein Plan nicht aufgegangen“, nahm Stotz die Verantwortung auf seine Kappe. Vor allem in den zentralen Rollen seien die Alternativen ausgegangen. „Uns tun die zwei verlorenen Punkte aber nicht weh, da der Klassenverbleib schon feststeht. Der Übungsleiter legt den Fokus auf die letzten beiden Begegnungen in Ettlingen und gegen Altenheim. Dann soll der Kader auch wieder komplett sein. SV Leonberg/Eltingen: Schneider, Denk; Oral (10/davon 3 Siebenmeter), Wiederhöft (5/3), Schreiner (3), Laib (3), Bolkart (3), Wanner (2), Salathe (2), Kutzner (1), Rentschler, Fatnassi, Kost.