Handball-Oberliga Männer Gelingt der SG H2Ku Herrenberg die Trendwende?
Die SG H2Ku Herrenberg hofft gegen den TV Ehingen auf den Befreiungsschlag nach zuletzt drei Pleiten in Folge.
Die SG H2Ku Herrenberg hofft gegen den TV Ehingen auf den Befreiungsschlag nach zuletzt drei Pleiten in Folge.
Wenn man bei den Oberliga-Handballern der SG H2Ku Herrenberg aktuell auf die Tabelle schaut, dürfte dem ein oder Anderen sicher etwas mulmig werden. Nach der jüngsten Schwächephase ist das Team inzwischen bis auf den vorletzten Platz durchgereicht worden. Kommt die Mannschaft im Heimspiel am Samstag gegen den TV Ehingen (20 Uhr) wieder in die Spur?
Drei Partien verloren die Herrenberger zuletzt. Der Abstand zum derzeit gesicherten Mittelfeld ist bereits auf vier Punkte angewachsen. Genau dort rangieren die Gäste vom TV Ehingen. Das Team vom Bodensee hat nach einer eigenen Schwächephase mit vier Niederlagen in Folge jüngst mit dem Sieg gegen den TSV Altensteig die Kurve gekriegt. „Ehingen ist eine extrem robuste Mannschaft, die mit aller Macht zum Tor geht“, sagt der SG-Trainer Jörg Ebermann. Der Unterschiedsspieler des Gegners ist Linksaußen Florian Wangler, der im Schnitt sieben Treffern pro Partie erzielt und sich bei 22 Versuchen vom Siebenmeterpunkt bisher keinen einzigen Fehlversuch leistete.
Da können die Herrenberger Schützen zwar nicht mithalten, gebessert hat sich die Bilanz aber dennoch. Zuletzt verwandelte Nik Wittke in Altenheim immerhin acht von neun Versuchen. Für die Gastgeber kommt es aber gegen Ehingen auf weit mehr an. „Wir müssen mutiger spielen und uns nicht nach wenigen Fehlern aus dem Konzept bringen lassen“, fordert Ebermann. Personell plagen den Trainer vor dem Spiel keine Sorgen, alle Mann sind an Deck.