Gegen die SG Kenzingen/Herbolzheim stand Moritz Werner (re.) von der SG H2Ku Herrenberg noch zur Verfügung. Für das kommende Spiel ist er fraglich. Foto: Eibner/Daniele La Rocca
Für die Oberliga-Handballer der SG H2Ku Herrenberg wird langsam jede Partie zum Endspiel. Kann der Underdog gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim für Hoffnung im Abstiegskampf sorgen?
Peter Gebhardt
05.03.2026 - 11:20 Uhr
Nach der jüngsten Niederlage nehmen die Oberliga-Handballer der SG H2Ku Herrenberg bereits am Freitag (20.15 Uhr) den nächsten Anlauf, um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. Die Vorzeichen für die Partie bei der bei der SG Heidelsheim/Helmsheim könnten kaum komplizierter sein.
Es dürfte sicher schöneres geben, als an einem späten Freitagnachmittag über die Autobahn A8 zum Spielort nach Bruchsal zu fahren. „Eine gute Vorbereitung auf ein solch wichtiges Spiel sieht ganz anders aus“, ärgert sich Trainer Tim Gauß. Dennoch muss er es natürlich so nehmen, wie es der Terminplan vorgibt.
SG H2Ku Herrenberg plagen personelle Engpässe
Neben dem Termin gibt es aber noch ein anderes großes Problem. Denn wie schon zuletzt könnte es passieren, dass die Gäste mit einer Rumpftruppe auflaufen müssen. Klar ist inzwischen, dass Kenneth Stiegen wegen seiner Schulterverletzung in dieser Saison nicht mehr spielen wird. Zudem fallen erneut Oliver Sudar und Lukas Bechinka aus. Hinter den Einsätzen von Nik Wittke und Moritz Werner steht krankheitsbedingt ein dickes Fragezeichen.
Reicht es für Nik Wittke (Mitte) von der SG H2Ku Herrenberg für einen Einsatz ? Foto: Eibner/Daniele La Rocca
„Unsere jungen Talente wie Yannik Broß oder Lennart Lohrer wollten wir eigentlich langsam heranführen. Es könnte aber gut sein, dass wir sie ins kalte Wasser werfen müssen“, so Gauß.
Tim Gauß hofft auf Trotzreaktion seiner Schützlinge
Insgeheim hofft er natürlich auch, dass diese ganzen Widrigkeiten zu einer Trotzreaktion führen. „Wir sind uns aber auch bewusst, dass wir auch einmal Punkte holen müssen, die nicht unbedingt auf dem Plan stehen“, weiß Gauß, dass langsam jedes Duell trotz Außenseiterrolle ein Endspiel wird.