Ein einziges Mal noch treten die Oberliga-Handballer der SG H2Ku Herrenberg in dieser Saison in der heimischen Markweghalle an. Das Spiel am Samstag (20 Uhr) gegen den TV Oeffingen soll als versöhnlicher Abschied von den eigenen Fans genutzt werden. Zumindest wurde am vergangenen Spieltag das Minimalziel Klassenerhalt erreicht.
„Wir wollen schon noch ein, zwei Plätze nach oben klettern“, umreißt Jörg Ebermann den Plan für die letzten beiden Partien. Der Trainer der Herrenberger setzt dafür voraus, dass die Spiele gegen Oeffingen und eine Woche später in Leonberg gewonnen werden müssen. Über das Ziel für das letzte Heimspiel besteht bei den Gastgebern aber ohnehin keinen Diskussionsspielraum. Der Sieg gegen den bereits als Absteiger feststehenden TV Oeffingen ist fest eingeplant. „Es muss ganz einfach unser Anspruch sein, gegen diesen Gegner in eigener Halle zu gewinnen“, stellt Ebermann unmissverständlich klar. Außerdem gibt es für die Herrenberger auch noch eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen. Im Dezember unterlagen die H2Ku-Männer mit 26:30 und verbauten sich mit dieser Niederlage seinerzeit den Weg nach oben.
Ein Selbstläufer wird das Spiel aber wohl eh nicht werden. Denn auch wenn die Gäste auswärts nur drei Remis vorzuweisen haben, waren sie in den anderen Partien beileibe kein Sparringspartner. Außerdem gelangen zwei der Punkteteilungen gegen die momentanen Aufstiegsaspiranten aus Neuhausen/Erms und Weinstadt.
Dennoch gehen die Hausherren als klarer Favorit ins Rennen und wollen diese Rolle auch offensiv annehmen. Für die Partie kann Jörg Ebermann personell fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf die Langzeitverletzten Florian Dannenberg und Luk Bartsch werden alle Spieler zur Verfügung stehen.