Im vergangenen Spiel kehrten Finn Böhm und die SG H2Ku Herrenberg in die Erfolgsspur zurück. Foto: Eibner/Andreas Ulmer
Es geht wieder aufwärts für die Oberliga-Handballer der SG H2Ku Herrenberg. Mit dem jüngsten Erfolg im Rücken soll auch im kommenden Heimspiel die nächste Überraschung gelingen.
Peter Gebhardt
28.02.2026 - 12:16 Uhr
Die Oberliga-Handballer der SG H2Ku Herrenberg dürfen am Samstag (20 Uhr) zum zweiten Mal in Folge vor eigenem Publikum ran. Weil die Markweghalle aufgrund einer Veranstaltung jedoch nicht zur Verfügung steht, wird das Duell gegen die SG Kenzingen/Herbolzheim ausnahmsweise in der Sporthalle Haslach stattfinden.
Diese wird normalerweise von den höherklassigen Mannschaften nur für den Trainings- und Testspielbetrieb genutzt. Kann man da wirklich noch von Heimvorteil sprechen? Unabhängig von der Spielstätte wird es sportlich wieder ein extrem wichtiges Spiel werden. Durch den souveränen Sieg in der Vorwoche gegen die HSG Ettlingen hat sich der Gäuklub zumindest auf den drittletzten Platz vorgearbeitet. Dennoch geht das Team wieder als Außenseiter ins Rennen.
Gegner der SG H2Ku Herrenberg scheint nicht unschlagbar
Trotz des fünften Tabellenplatzes scheint der Gegner alles andere als unschlagbar zu sein. Das zeigte auch das Hinspiel, als die Herrenberger auswärts ein 31:31 erreichten. Schon damals war Oliver Bührer, der vom Drittligisten SG Köndringen/Teningen gekommen war, der offensive Dreh-und Angelpunkt beim Kontrahenten.
Luca Kälbly (re.) kam beim jüngsten Erfolg gegen die HSG Ettlingen Foto: Eibner/Andreas Ulmer
Er führt mit seinen mehr als elf Treffern pro Partie souverän die Torschützenliste an. „Ihn müssen wir unbedingt in den Griff bekommen“, weiß auch H2Ku-Trainer Tim Gauß. Eine Manndeckung gegen den Zwei-Meter-Hünen ist für den Übungsleiter allerdings nicht die erste Option.
Personell wird der Coach auf jeden Fall auf Kenneth Stiegen verzichten müssen. Der Rückraumspieler kugelte sich in der jüngsten Begegnung die Schulter aus und wird einige Wochen fehlen. Und auch sonst lief die Trainingswoche nicht optimal. „Wir hatten viele erkältungsbedingte Ausfälle. Ich weiß noch gar nicht, wer alles spielen kann“, tappt Tim Gauß noch etwas im Dunkeln.