Handball-Oberliga SG Schozach-Bottwartal unterlaufen zu viele Fehler
Die Oberliga-Handballer aus Beilstein zeigen in Plankstadt Moral, kassieren am Ende jedoch eine verdiente Niederlage gegen einen starken Gegner.
Die Oberliga-Handballer aus Beilstein zeigen in Plankstadt Moral, kassieren am Ende jedoch eine verdiente Niederlage gegen einen starken Gegner.
Die Oberliga-Männer der SG Schozach-Bottwartal haben am Samstag bei den Handball Wölfen Plankstadt mit 29:33 (13:17) verloren. „In der Summe waren es zu viele Fehler von uns“, zog Trainer Timo Stauch nach der Partie ein Fazit.
Dabei startete der Oberligist ordentlich in die Begegnung. Die Abwehr stand stabil, und nach knapp 20 Minuten zeigte die Anzeigetafel noch ein ausgeglichenes 9:9. Das Problem: Die Beilsteiner belohnten sich nicht für ihre gute Defensivarbeit und die herausgespielten Chancen. So begann das Spiel allmählich zu kippen. Bis zur 25. Minute setzten sich die Gastgeber auf 14:11 ab.
Die Wölfe erhöhten nun das Pressing und setzten die Beilsteiner mit ihrer offensiven 3-2-1-Deckung zunehmend im Angriff unter Druck. Die Gäste fanden darauf keine Lösungen. Auch im Eins-gegen-eins taten sie sich schwer. „Irgendwie haben gefühlt überall zehn Prozent gefehlt“, erklärte Stauch.
In den entscheidenden Phasen der ersten Halbzeit häuften sich zudem technische Fehler. Mehrfach spielten die Gäste den Ball direkt in die Hände des Gegners. Dadurch zog Plankstadt kurz vor dem Seitenwechsel auf fünf Tore davon. Immerhin gelang Maximilian Schulz noch der Treffer zum 13:17-Pausenstand.
Auch in die zweite Spielhälfte kam die SGSB gut rein. Doch das Bild ähnelte der ersten Hälfte: Sie verteidigte engagiert, ließ im Angriff aber zu viele Chancen liegen. Fehlwürfe und technische Fehler summierten sich. Insgesamt standen am Ende 21 technische Fehler und 14 Fehlwürfe zu Buche. „Das ist zu viel für die Liga“, sagte der Coach.
Zwar zeigten die Schozach-Männer Moral, stellten um und versuchten noch einmal zurückzukommen. Doch an diesem Abend wollte wenig gelingen. „Es hat einfach nichts funktioniert“, erklärte Stauch frustriert. Das nutzte der Gastgeber konsequent aus und zog bis zur 45. Minute auf 24:18 davon. Am Ende sicherte sich Plankstadt einen souveränen 33:29-Erfolg.
Nach der Niederlage fand Stauch anerkennende Worte für den Gegner: „Plankstadt hat seine Sache wirklich gut gemacht. Sie hatten einen klaren Gameplan gegen uns und haben wenige Fehler gemacht. Deshalb haben sie verdient gewonnen.“ Seinem eigenen Mannschaft machte der Trainer keinen Vorwurf, auch wenn die Enttäuschung groß war: „Natürlich tut das weh, nachdem wir zuletzt gute Ergebnisse hatten. Aber unterm Strich ist der Sieg für Plankstadt verdient.“ Die Stimmung im Team war entsprechend gedrückt, doch Stauch und seine Spieler richten den Blick bereits wieder nach vorne.