Die Handballer des SV Leonberg/Eltingen müssen den Blick nach unten richten: Gegen den TV Weilstetten wird es schwierig, aber das Hinspiel hat der SV gewonnen.

Sport: Jürgen Kemmner (jük)

Die Abstiegsgefahr für den SV Leonberg/Eltingen nimmt zu: Vor dem Oberliga-Spiel gegen den TV Weilstetten an diesem Samstag (20 Uhr) liegen die SV-Handballer in der Tabelle nach drei Punkten aus vier Spielen in diesem Jahr auf Platz zehn – vier Zähler vor den Abstiegsrängen. „Beim Blick auf die Tabelle sieht jeder, wie wichtig dieses Spiel ist“, sagt Trainer Markus Stotz.

 

Zugegeben: Die Leonberger haben zuletzt Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel vor dem Brust gehabt, lediglich TuS Schutterwald (32:32) rangiert in ähnlichen Regionen wie der SV. Und nun kommt im TV Weilstetten der Dritte ins Sportzentrum, man darf davon ausgehen, dass die Begegnung nicht gerade leichte Kost für die Samstagabend-Unterhaltung sein wird.

Bastian Laib (Mi.) will sich am Samstag erneut in die Torschützenliste eintragen. Foto: Andreas Gorr

„Weilstetten ist ein homogenes, gefestigtes Team“, sagt Markus Stotz, der damit rechnet, dass der TV nach dem Sieg im Spitzenspiel über den Tabellenzweiten HTV Meißenheim mit reichlich Selbstvertrauen auftreten wird. Aber der Coach weißt darauf hin: „Wir haben Weilstetten im Hinspiel geschlagen, das war seit Jahren der erste Erfolg von uns dort.“ Soll heißen: Chancenlos sind die Leonberger beileibe nicht, wenngleich der Kader durch verschiedne verletzte Spieler dezimiert ist. Wer am Samstag womöglich ausfällt, will Stotz nicht verraten – der Gegner könnte sonst seine Taktik vorab entsprechend ausrichten. In Schutterwald fehlten zuletzt Kapitän Christoph Hönig, Luis Hönninger und Bernhard Kutzner.

Wildcats empfangen die HSG Walzbachtal

Die Wildcats empfangen zuvor (18 Uhr) Tabellennachbar HSG Walzbachtal – nach drei Niederlagen in Folge will das Team von Trainer Frank Gehrmann die kleine Negativserie durchbrechen. Immerhin: Die SV-Frauen müssen nicht nach unten blicken, denn der Abstand des Tabellenfünften zu den Abstiegsrängen ist beruhigend groß.