Handball-Oberliga: TSV Schmiden, TV Oeffingen Das Spiel nach dem komischen Wochenende

TSV-Trainer Richard Babjak Foto: /Maximilian Hamm

Die Handballer des TSV Schmiden empfangen Gäste aus Bietigheim, der TV Oeffingen begrüßt daheim den TV Weilstetten.

Die Handballer des FC Barcelona haben am vergangenen Wochenende erstmals seit dem 13. April 2018 (!) wieder ein Spiel in der spanischen Liga auf dem Feld verloren. Der Bundesliga-Tabellenführer aus Berlin kam beim Vorletzten HC Erlangen nicht über ein 31:31-Unentschieden hinaus. Und in der Oberliga Württemberg verlor der Ligaprimus TV Neuhausen/Erms in Bietigheim haushoch mit 22:47. Richard Babjak hat sich angesichts dieser Ergebnisse ein paar Mal verwundert die Augen gerieben. „Das war ein komisches Wochenende. Bei den Bietigheimern hat alles geklappt, die hätten an dem Tag auch aus der Kabine ins Tor getroffen“, sagt der Trainer des TSV Schmiden.

 

Geßwein und Fischer fehlen beim TSV

Die Leistung seines Teams war am vergangenen Samstag auch „komisch“. Denn die Schmidener Handballer, zuvor erste Verfolger des Tabellenführers, verloren beim SV Leonberg/Eltingen mit 32:39 und verpassten es damit, ihre Position im Aufstiegskampf zu verbessern. Am Samstag, 20 Uhr, empfängt der Verbund um Richard Babjak eben die zweite Vertretung der SG BBM Bietigheim. „Im Normalfall müssen wir dieses Spiel gewinnen. Aber wenn wir so auftreten wie zuletzt, werden wir Probleme bekommen“, sagt der Coach des TSV Schmiden. Er wird am Samstag verletzungsbedingt ohne Eric Geßwein auskommen müssen, zudem wird Matthias Fischer aus privaten Gründen fehlen. Beim nächsten Gegner stechen allen voran Jona Bader („Das ist der beste Spieler dieser Liga.“ – Richard Babjak) und der Kreisläufer Nils Boschen mit ihren Leistungen hervor.

Die Begegnung des TVOe hätte am ersten Spieltag stattfinden sollen

Der Stadtnachbar TV Oeffingen steht in dieser Oberliga bereits als Absteiger in die Verbandsliga fest. Am Samstag, 20 Uhr, empfängt die Mannschaft um den scheidenden Trainer Benjamin Brack den Tabellenvorletzten TV Weilstetten zum Nachholspiel. Diese Begegnung hätte eigentlich am ersten Spieltag dieser Saison stattfinden sollen, doch der Verband konnte Ende September des vergangenen Jahres keine Schiedsrichter stellen. „Mal sehen, wie wir in die Saison starten“, sagt Benjamin Brack und lacht. Er weiß ja, dass die Oeffinger Handballer mit 2:18 Punkten und ohne Sieg ausgesprochen schwach in die Runde gestartet waren. Das ist auch ursächlich dafür, dass sie heuer keine Chance mehr auf den Ligaverbleib haben.

Der TV Weilstetten ist Oeffingens Angstgegner

Der Abstiegskampf in der Oberliga ist jedoch noch spannend, denn es wird ein zweites Team den Gang in die Verbandsliga antreten. Ein Kandidat ist der Tabellenvorletzte TV Weilstetten, gegen den Benjamin Brack und sein Team seit dem Aufstieg eine 0:3-Bilanz vorzuweisen haben. „Das ist unser Angstgegner, aber wir wollen unsere drei finalen Spiele in dieser Liga gewinnen“, sagt der Coach des TV Oeffingen.

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