Beim 34:21-Sieg gegen den Tabellenletzten tut sich die HSG Leinfelden-Echterdingen 30 Minuten lang schwer, dann läuft es. Bereits klar ist, wie es auf dem Trainerposten weiter geht.

Lokalsport : Franz Stettmer (frs)

„Am Anfang ein bisschen Krampf“, befand die Trainerin Mona Binder. Dann aber, nach einem zwischenzeitlichen 9:10-Rückstand, sind die Regionalliga-Handballerinnen der HSG Leinfelden-Echterdingen am Samstag doch noch ins Rollen gekommen. Am Ende stand gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten TSV Rintheim ein 34:21-Pflichtsieg, der das Filderteam dem Klassenverbleib einen großen Schritt näher bringt.

 

Aufgrund der Ergebnisse in der dritten Liga ist inzwischen klar, dass es in der eigenen Staffel maximal drei Absteiger geben wird. Behalten die Echterdingerinnen ihre beiden Punkte vom grünen Tisch aus dem Derby gegen die HSG Stuttgart/Metzingen II (wie berichtet, Einspruchsfrist läuft noch), wären sie sogar bereits durch. In diesem Fall kämen sie gegenüber dem Drittletzten Schwaikheim auf ein Vier-Zähler-Polster, dies bei nur noch zwei ausstehenden Spieltagen plus des gewonnenen direkten Vergleichs. Unabhängig davon ergibt sich in der nächsten Partie am 11. April zuhause gegen den Vorletzten HSG Freiburg II eine Matchballchance. „Erfüllen wir auch diese Aufgabe, wären wir mit einem blauen Auge davongekommen“, sagt Binder, die wie ihr Co-Trainer Benjamin Schwarz für eine weitere Saison bleiben wird. Beide haben unabhängig von der künftigen Klassenzugehörigkeit verlängert.

Aktuell beste Echterdinger Schützinnen waren die Rechtsaußen Katharina Seiter (acht Tore) und Melanie Kriessler (fünf). Der erwähnte Nachbar Stuttgart/Metzingen, der noch um den Aufstieg kämpft, hat an diesem Wochenende spielfrei.