Handball – Regionalliga Foege dreht auf, die HSG Ostfildern siegt

Luis Foege (am Ball) ist schwer zu stoppen. Foto: Jörn Kehle

Handball-Regionalligist HSG Ostfildern setzt beim 36:35-Erfolg gegen den TSB Schwäbisch Gmünd ein Ausrufezeichen.

Die Regionalliga-Handballer der HSG Ostfildern haben ihre Schwächephase offenbar abgelegt. Gegen den bisherigen Tabellendritten TSB Schwäbisch Gmünd setzten sie sich mit 36:35 (17:17) durch, es war der zweite Sieg in Folge. Teammanager Matthias Dunz klang danach euphorisch wie schon lange nicht mehr: „Gegen eine Mannschaft wie Schwäbisch Gmünd muss einfach alles passen, um zu gewinnen. Es war geil, so ein Spiel für sich zu entscheiden.“

 

Was ihm auch gefiel: Angesichts der personellen Probleme, Dominik Keim etwa wird aufgrund eines Nasenbeinbruchs noch länger ausfallen, sei das Team zusammengerückt und auch die Fans hätten die Mannschaft lautstark angefeuert. „Dazu kommt Luis Foege immer besser in Form“, sagte Dunz über den Winter-Zugang. Foege erzielte bei seinem sechsten Auftritt für die HSG elf Tore und hatte damit einen entscheidenden Anteil am Erfolg. Dunz lobte zudem den A-Jugendlichen Marko Hettler, der Keim vor allem in der Abwehr ersetzte: „Er hat es richtig gut gemacht.“ Und Jan Steinfath wurde ein gelungener Abschied bereitet, bevor er nach Norddeutschland zieht.

Aber natürlich war es ein hartes Stück Arbeit. Es ging bis in die Schlussphase hin und her. In der ersten Hälfte führte keine Mannschaft mit mehr als zwei Toren Vorsprung, beim Stand von 17:17 ging es in die Kabinen. Nach einer Dreiviertelstunde ging die HSG durch zwei Tore von Foege in Folge mit 29:26 in Führung. Es blieb eng, aber Schwäbisch Hall kam nicht mehr heran, neun Sekunden vor dem Spielende gelang dem achtfachen Torschützen Niklas Burtsche lediglich noch der Treffer zum 35:36.

HSG Ostfildern: Arnold, Breuning; Distel (2), Gehrung (7/4), van der Mei, Janne Böhm (7), Foege (11/1), Böhm, Steinfath (4), Lehmkühler, Piskureck, Balbuchta, Aichele (5), Bauer, Hettler.

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