Handball – Regionalliga Gute Ansätze sind nicht genug
Sowohl die Handballer des TV Plochingen als auch die der HSG Ostfildern verlieren mit 13 Toren Unterschied und sind frustriert.
Sowohl die Handballer des TV Plochingen als auch die der HSG Ostfildern verlieren mit 13 Toren Unterschied und sind frustriert.
In der Handball-Regionalliga der Männer trat die HSG Ostfildern im Derby bei der SG Weinstadt an und fuhr eine deutliche Niederlage mit 25:38 ein. Der TV Plochingen unterlag eine Woche nach dem umjubelten Sieg bei Schlusslicht TSV Blaustein ebenfalls klar, mit 24:37 gegen den TVS Baden-Baden, bleibt bei vier Pluspunkten und steckt weiter tief im Tabellenkeller.
TV Plochingen – TVS Baden-Baden 24:37
„Wir hätten unsere Chancen nutzen müssen“, sagte Plochingens Co-Trainer Tim Hamann frustriert. Die Gäste präsentierten sich individuell stark und bestraften nahezu jeden Fehlwurf oder technischen Fehler der Plochinger konsequent. Der TVS setzte auf eine offensive Abwehrformation, die die Plochinger früh unter Druck setzte – „das hat uns das Genick gebrochen“, erklärte Hamann. Immer wieder trat ein Spieler heraus und der Ball landete oft in den Händen des TVS – dieser lud zu schnellen Gegentreffern ein. Die Plochinger zeigten zwar gute Ansätze und erzielten immer wieder Treffer, doch die Umsetzung reichte nicht aus, um belohnt zu werden. Nun gilt es, das Spiel schnell abzuhaken und sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren. Bereits am Freitag steht das Spiel beim VfL Waiblingen an.
TV Plochingen: Gübele, Priebe; Scheurle (2), Peters (2), Kilast (2), Hauff (3/2), Wilke, Schmid (4), Metwally, Euchenhofer (3), Steffens (6/2), Rica-Kovac, Kopf, Hellmann, Ilijin (2).
SG Weinstadt – HSG Ostfildern38:25
Es war ein Derby, das für die Ostfilderner schnell überhaupt nicht nach Wunsch lief. „Das war ein Abend zum Vergessen – ein kompletter Blackout, nichts hat gepasst“, erklärte HSG-Teammanager Matthias Dunz schonungslos. Bereits früh in der Partie zeigte sich, dass die Weinstädter den besseren Zugriff hatten und fast jede Aktion erfolgreich abschloss. Bereits nach 14 Spielminuten stand es 10:3 für das souverän agierende Heimteam. Während bei der HSG kaum etwas gelang, klappte bei den Weinstädtern fast alles: Eine gute Angriffsquote und eine konsequente Abwehrleistung machten den Ostfilderner das Leben schwer. Nicht gerade hilfreich war auch, dass HSG-Spieler Florian Distel verletzt ausfiel. Trotz des deutlichen Rückstands zeigte die HSG aber immer wieder auch gute Ansätze, Tore fielen aber wenig. In den letzten zehn Minuten war bereits eine kleine Vorentscheidung beim Zwischenstand 35:20 gefallen. „Großer Respekt an die Weinstädter“, sagte Dunz. Gleichzeitig machte er klar: „Es gibt keinen Grund für Vorwürfe an die eigenen Spieler. Vielmehr gilt es das Spiel schnell abzuhaken und weiterzumachen.“
HSG Ostfildern: Schwartz, Arnold; Gehrung (3/2), van der Mei (1), Böhm (6), Keim (2), Soteras Merz (2), Steinfath, Lehmkühler (1), Piskureck (2), Bauer (4/2), Fischer (1), Aichele (3), Zemmel.