Handball – Regionalliga TV Plochingen noch zwei Mal auswärts
Der Handball-Regionalligist TV Plochingen tritt am Mittwochabend bei der HSG Albstadt an. Co-Trainer Volker Haiser freut sich indes schon „auf einen Sommer ohne Vorbereitung“.
Der Handball-Regionalligist TV Plochingen tritt am Mittwochabend bei der HSG Albstadt an. Co-Trainer Volker Haiser freut sich indes schon „auf einen Sommer ohne Vorbereitung“.
Nach dem großen Abschiednehmen vor dem Heimpublikum haben die Regionalliga-Handballer des TV Plochingen in dieser Saison noch zwei Auswärtsspiele vor sich. An diesem Mittwoch (20.30 Uhr) treten sie bei der HSG Albstadt an und am Samstag beim TV Bittenfeld II – und damit bei zwei Mannschaften, die in der Tabelle vor ihnen stehen.
„Wir wollen unbedingt unser ausgeglichenes Punktekonto behalten, aber das sind zwei Knallerspiele“, erklärt Co-Trainer Volker Haiser und fügt hinzu: „Dazu sollten wir in Albstadt etwas holen, denn in Bittenfeld wird es noch schwerer.“ Bittenfeld ist Zweiter, Albstadt Vierter, Plochingen – mit 28:28 Zählern – Achter. Haiser weiß aber, dass es auch in Albstadt eine Herausforderung wird: „Die Mannschaft ist zuhause eine Macht.“ Aber die Plochinger wollen ihre Chance suchen. „Wenn wir die gute Laune und den Spaß der vergangenen Spiele auspacken, sind wir nicht chancenlos“, findet Haiser. Allerdings reist der TVP-Tross mit einem dezimierten Kader auf die Alb, weil nach wie vor einige Spieler verletzt sind und weil die Akteure, die zwischen der ersten und zweiten Mannschaft pendeln, zeitgleich das Abschlusstraining mit dem Bezirksligateam vor dem Meisterschaftsshowdown am Samstag beim TSV Neckartenzlingen absolvieren.
Haiser empfindet derweil in diesen Tagen nach eigener Aussage erstaunlich wenig Wehmut. Der 59-Jährige hat sich, nachdem er sich „50 Jahre lang mit Handball beschäftigt hat“, dazu entschlossen, nach dem Ende der Saison eine Pause von seinem Sport einzulegen. „Es ist danach“, sagt er, „ich habe alle Anfragen abgelehnt. Ich freue mich auf einen Sommer ohne Vorbereitung.“ Und er freut sich darauf, in der kommenden Runde als Zuschauer in die Halle zu gehen, etwa bei seinem Heimatverein TSV Bartenbach oder seinem Ex-Club TV Reichenbach. „Ich bin gespannt. Ich kann noch nicht sagen, ob es nach dem Sommer wieder kribbelt“, sagte er. Wenn das der Fall sein sollte, werden es die Vereine mitbekommen.