Handball: SV Kornwestheim Verletzter Ur-Lurchi Marvin Bahmann verlängert
Marvin Bahmann bleibt seinem Heimatverein treu und verlängert bis 2027. Am kommenden Samstag kann er im Drittliga-Duell gegen die Wölfe Würzburg noch nicht eingreifen.
Marvin Bahmann bleibt seinem Heimatverein treu und verlängert bis 2027. Am kommenden Samstag kann er im Drittliga-Duell gegen die Wölfe Würzburg noch nicht eingreifen.
Trotz seiner derzeitigen Verletzungspause sendet Abwehrchef Marvin Bahmann ein deutliches Signal: Aufgeben ist für ihn keine Option. Der 29-Jährige hat seinen Vertrag beim Handball-Drittligisten SV Kornwestheim um ein weiteres Jahr verlängert und bleibt damit bis zur Saison 2026/2027 ein Lurchi.
Aktuell laboriert Bahmann noch an einer Schulterverletzung, doch sein Blick richtet sich bereits nach vorn: „Ich arbeite hart daran, bald wieder fit zu sein und alles für das Team zu geben. Gerade während meiner Verletzung bedeutet mir die Vertragsverlängerung viel. Der Verein zeigt mir großes Vertrauen – dafür bin ich sehr dankbar“, so Bahmann.
Cheftrainer Alexander Schurr begrüßt die Entscheidung seines Abwehrchefs: „Ich kann Marvin sehr gut verstehen. Er hat sich zuletzt körperlich stark zurückgearbeitet und möchte sich nun natürlich mit Spielzeit belohnen. Die Verlängerung ist ein sehr positives Zeichen.“
Bahmann trägt das Trikot des SV Salamander Kornwestheim bereits seit 2011. Seine handballerische Laufbahn begann beim HBi Weilimdorf/Feuerbach, ehe er in Kornwestheim sämtliche Stationen von der Jugend über die Aktiven bis hin ins Drittliga-Team durchlief – ein echtes Eigengewächs also.
Auch der sportliche Leiter Pascal Welz freut sich über die Vertragsverlängerung: „Marvin ist ein absoluter Leistungsträger. Wir freuen uns, dass er seine Qualität im nächsten Jahr wieder bei uns auf die Platte bringen will.“
Der Ausfall des Abwehrchefs ist derzeit deutlich spürbar. Umso größer ist die Vorfreude im Team, wenn Bahmann nach seiner Pause wieder ins Geschehen eingreifen kann. Beim Heimspiel am Samstagabend gegen die Wölfe Würzburg – Anwurf ist um 20 Uhr in der Sporthalle Ost – wird es allerdings noch nicht so weit sein.
Die Rimparer sind ein starker Gegner und verfolgen das klare Ziel, in die 2. Bundesliga zurückzukehren. Das macht das Team auch unmissverständlich klar. Ihre Professionalität zeigt sich schon im Trainingsumfang – sie trainieren mehr als doppelt so oft wie die Kornwestheimer. Angst und Bange muss es den Kornwestheimern dennoch nicht werden: Die Lurchis präsentieren sich in dieser Saison sehr stark, kassierten kaum Niederlagen und sind in der Halle Ost sowieso schwer zu schlagen.
„Wir müssen wirklich ein gutes Level spielen“, sagt Schurr und ergänzt mit einem Schmunzeln: „Aber wir arbeiten mit unseren eigenen Mitteln.“ Zuletzt gelang der Coup mit einer Überraschungs-Sieben gegen den VfL Pfullingen.
In den vergangenen beiden Jahren konnten die Wölfe in Kornwestheim übrigens nicht gewinnen – ein weiteres gutes Omen also. Auch die letzten beiden Begegnungen in der Liga standen die Wölfe ohne Sieg da.
Wenn die Lurchis ihre gelungene Trainingsleistung der Woche also abermals auf die Platte bringen und die Fans auf den Rängen dazu noch lautstark unterstützen, könnte der Gastgeber auch an diesem Samstagabend wieder für eine Überraschung sorgen.