Handball TSF Ditzingen Ein wichtiger Sieg – vor allem auch für die Moral

Von Nathalie Mainka 

Landesligist TSF Ditzingen tritt gegen die SG Schorndorf souverän auf und gewinnt mit 34:31 (21:14).

Die Ditzinger Handballer gewinnen mit 34:31. Foto:  
Die Ditzinger Handballer gewinnen mit 34:31. Foto:  

Ditzingen - Das war ein Spiel ganz im Sinne von Ditzingens Trainer Jörg Kaaden. „Wir haben diesmal fast alles richtig gemacht und die erste Halbzeit war unsere beste in dieser Saison.“ Die TSF besiegten im Top-Spiel der Landesliga den direkten Verfolger SG Schorndorf mit 34:31 Toren. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber in der Sporthalle Glemsaue mit 21:14 vorne.

Dieser deutliche Spielverlauf war für die zuletzt etwas verunsichert auftretenden Ditzinger vor allem gut für die Moral. „Wir haben uns intensiv und konzentriert auf Schorndorf eingestellt und vor allem in der ersten Hälfte ging unser Plan komplett auf“, so Kaaden.“ Aus einer stabilen Abwehr heraus und mit einem leistungsstarken Torhüter Dominik Neuhäuser spielten die Gastgeber gleich in den ersten Minute einen Vorsprung heraus, den sie bis zum Schlusspfiff nicht mehr abgeben sollten. Die Fehler des Gegners, der in den ersten 30 Minuten zwei Auszeiten nehmen musste, bestraften die TSF schnell. Gegen Ende der ersten Halbzeit nahm Schorndorf Marco Dömötör, den Ditzinger Spielmacher auf der Position Rückraum Mitte, mit einer Manndeckung aus dem Spiel. „Jetzt war eben das kreative Spiel in der Kleingruppe gefragt“, sagte Kaaden.

Diese Taktik setzten die Gäste auch zu Beginn der zweiten Hälfte um. Ditzingen ließ sich davon nicht beirren und hielt den Gegner konstant mit sechs oder sieben Toren auf Abstand. Im Angriff machte Alexander Nicolai ein gutes Spiel, brachte sich mit sieben Treffern ein. Verletzt musste Kreisspieler Mark Falkenburger das Feld verlassen. In der Schlussphase verkürzte Schorndorf noch einmal den Abstand, ohne den Ditzingern gefährlich zu werden. „Es ist wichtig, dass wir mal wieder so deutlich gewonnen haben“, sagte Kaaden. Das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können, wären die vier verschossenen Siebenmeter noch reingegangen. TSF Ditzingen: Neuhäuser, Falkenburger (8) Fandrich (4), Siegmund (2), Droxner, Nicolai (7), Kienle, Ruoff (1), Dömötör (2), Hüther (1), Franz, Remmler (3), Kistler (5/4).




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