Handball – Verbandsliga Allenthalben ein gelungener Saisonstart

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Reichenbach, Denkendorf und die Heli-Frauen gewinnen jeweils deutlich.

Das ging gleich mal gut los: Sowohl die Männer des TV Reichenbach und des TSV Denkendorf als auch die Frauen der SG Hegensberg/Liebersbronn haben zum Auftakt der Saison der Handball-Verbandsliga gewonnen – und hatten dabei recht wenig Mühe.

 

Männer

TV Reichenbach – SG Ober-/Unterh. 33:27

„Man weiß ja nie, wie man am Anfang der Runde so dasteht – dazu hatten wir in Ober-/Unterhausen gleich mal eine Hausnummer als Gegner“, sagte Reichenbachs Co-Spielertrainer Daniel Roos und durfte verkünden: Aufgabe erfüllt. „Man kann von einem gelungenen Saisonstart sprechen“, sagte er zufrieden. Vor allem in der ersten Hälfte lief es gut. „Das war richtig stark, da haben wir nur zehn Gegentore bekommen und 17 erzielt“, erzählte Roos. In der Kabine bekam die Mannschaft dann die Aufgabe, nicht nachzulassen, so wie es in der vergangenen Saison immer wieder passiert war. Roos: „Das hat weitestgehend funktioniert.“ Der Vorsprung überschritt schließlich gut zehn Minuten vor dem Ende durch ein Tor von Rückkehrer Heiko Glatzel die Zehn-Tore-Marke (27:17). Ein bisschen enger wurde es noch, als Ober-/Unterhausen auf eine offene Deckung umstellte, was den Reichenbachern nicht schmeckte. Aber der Auftaktsieg war nie gefährdet.

TV Reichenbach: Sohn, Funk; Schaupp (3), Neumann (1), Hofmann, Colin Farrell (1), Wolf, Ewan Farrell, Fahrion, Küstner (4), Gehring (3), Roos (9/6), Mäntele (5), Pussert (3), Scheffold (2), Glatzel (2).

TSV Denkendorf – TSV Betzingen32:22

Rundum zufrieden waren sie auch in Denkendorf. „Das tat auf jeden Fall gut“, sagte Torhüter Benedikt Schrade über den klaren Erfolg gegen Aufsteiger Betzingen, der aber, so betonte er, „lange nicht so deutlich aussah.“ Die Betzinger hätten durchaus gut dagegengehalten. „Und wir haben in der ersten Hälfte zu viele leichte Fehler gemacht – für das erste Saisonspiel war das aber okay“, fand Schrade. Da führten die Denkendorfer auch „nur“ mit drei Toren Vorsprung. Nach dem Wechsel sei dann „das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torwart gut“ gewesen – und der Schlüssen zum Erfolg. Damit lobte sich Schrade jedoch nicht selbst, sondern seinen Kollegen Hardy Neubert, dem er eine gute Leistung attestierte. Vorne war Mattis Riehs mit zwölf Treffern erfolgreich. „Dass das Ergebnis am Ende dann so deutlich wurde, war natürlich schön“, erklärte Schrade, betonte aber, „dass jetzt starke Gegner kommen.“ Der nächste ist im Derby das Team Esslingen – und auch in Denkendorf haben sie mitbekommen, dass es die „Teamplayer“ trotz der knappen 28:29-Niederlage gegen Absteiger TSV Deizisau gut gemacht hatten.

TSV Denkendorf: Schrade, Neubert; Nick Riehs (5), Schmid, Jäger (3), Lohmann (4), Quintus (2), Beck (1), Geiselhart (3), Piskureck, Müller, Kaiser, Mattis Riehs (12/2), Ockers (2).

Frauen

SG Heli – HSG Heilbronn29:12

Auch bei den Berghandballerinnen ist der Saisonstart geglückt und damit der Einstand des neuen Trainers Ogu Nwagbara. Und der war nach dem Kantersieg gegen die Heilbronnerinnen regelrecht aus dem Häuschen. Warum der Sieg so deutlich ausfiel? „Weil die Spielerinnen das gemacht haben, was wir uns vorgenommen und trainiert hatten“, erklärte der Coach. Und das galt auch noch für alle Bereiche. „Wenn man zwölf Gegentore bekommt, dann sind Abwehr und Torhüterinnen gut“, erklärte Nwagbara und fügte fröhlich hinzu: „29 Tore im Angriff kann man auch stehenlassen.“ Stephanie Frick erzielte acht davon, Zugang Carolin Lösch führte sich mit sieben Treffern gleich gut ein. Besonders gefiel Nwagbara, dass beide Spielhälften ausgeglichen gut waren. Das galt übrigens auch für die Leistungen der Torhüterinnen, die er beide lobte: Severina Balz hielt die einen 30 Minuten stark, Hannah Feldmaier die anderen 30. „Und wenn sie gut halten, dann bekommt man Tempogegenstöße.“ Also auch da: Haken dran. Nwagbara freut sich über den Start-Sieg, fordert aber: „Wir müssen die Konzentration hoch halten und weiter gut trainieren.“ Damit es auch im zweiten Saisonspiel wie am Schnürchen läuft.

SG Hegensberg/Liebersbronn: Balz, Feldmaier; Hagen (1), Gose, Frick (8), Medinger (3), Sachs, Dobers, Lösch (7), Pfizenmaier, Gebhardt, Frantz (5/3), Stumpp (4/3), Traub (1).

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