Handball – Verbandsliga „Ausnahmsweise“ gewinnt das Team Esslingen
Das Team Esslingen bezwingt den Pfullingen II mit 29:23. Der TSV Denkendorf verliert.
Das Team Esslingen bezwingt den Pfullingen II mit 29:23. Der TSV Denkendorf verliert.
In der Handball-Verbandsliga der Männer gewann das Tabellenschlusslicht Team Esslingen deutlich das Heimspiel gegen den VfL Pfullingen II. Bei der SG Ober/-Unterhausen verlor der TSV Denkendorf knapp. Auch die Frauen des TSV Neuhausen unterlagen in Unterhausen, dem Tabellenzweiten. Die Frauen der SG Hegensberg/Liebersbronn siegten gegen die Rhein-Neckar Löwen und sicherten sich Tabellenplatz zwei.
Team Esslingen – VfL Pfullingen II 29:23
„Wir haben ausnahmsweise mal gewonnen“, freute sich Team-Spieler Benedikt Frohna. Nach einem 8:12-Rückstand gelang den Esslingern kurz nach der Pause der 13:13-Ausgleich. In der zweiten Hälfte traten die Gastgeber deutlich konsequenter auf und nutzten die Chancen effektiver. Mit druckvollen Aktionen setzte sich das Team Tor um Tor ab und brachte den Sieg am Ende souverän ins Ziel. „Das tut richtig gut“, sagte Frohna. Der Erfolg zeigt, dass die Mannschaft trotz des wohl bevorstehenden Abstieges konkurrenzfähig ist. Es war der erste Rückrundensieg für die Esslinger nach einer langen Durststrecke.
Team Esslingen: Boss, Schlemmer; David Frohna, Adelt (10), Matts Fischer (4), Jakob Guhl (1), Onuseit (1), Braune (4/4), Felix Guhl (4), Lennart Fischer, Benedikt Frohna (1), Hänisch, Vetter, Bernhardt, Humburg (4).
Ober-/Unterhausen – Denkendorf 36:35
„Das war eine ärgerliche Niederlage“, resümierte Denkendorfs Torhüter Benedikt Schrade. Trotz schwieriger Ausgangslage, da der TSV nur mit vier Rückraumspieler anreiste, zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine starke Leistung. Von der 3. bis zur 58. Spielminute geriet der TSV nie in Rückstand und erspielte sich zwischenzeitlich einen deutlichen Vorsprung von 18:9. Die Gastgeber versuchten zwar mit einer Manndeckung, das Spiel zu drehen, blieben damit jedoch zunächst erfolglos. Bis zum Stand von 32:28 hatte der TSV die Partie fest im Griff. Erst in der Schlussphase ließen die Kräfte nach und durch unglückliche Aktionen geriet das Spiel aus den Händen. Sekunden vor Schluss gelang der SG schließlich der entscheidende Treffer. „Die Enttäuschung ist natürlich groß“, sagte Schrade.
TSV Denkendorf: Schrade, Neubert; Schmid (4), Jäger (10), Lohmann (6), Beck (3), Geiselhart (5), Piskureck, Müller (6/4), Kaiser, Riehs (1).
SG Heli – Rhein-Neckar Löwen31:24
„So eine Leistung haben wir schon lange nicht mehr gezeigt“, sagte SG-Trainer Ogujiuba Nwagbara und lobte vor allem das geschlossene Auftreten des Team. Von Beginn an dominierte die SG das Spiel und ließ die Frauen der RNL zu keiner Zeit eine realistische Siegchance. Auch Neuzugang Friederike Jacobi von Wangelin überzeugte bei ihrem Debüt direkt und steuerte vier Tore zum Sieg bei. Besonders hob Nwagbara den „Biss“ in der Abwehrarbeit hervor, der sich auch in den nur acht Gegentoren zur Pause widerspiegelte. Dennoch war er nicht ganz zufrieden: „Wir hätten noch konsequenter spielen können.“ Weiterhin verteidigt die SG den 2. Tabellenplatz.
SG Hegensberg/Liebersbronn: Balz; Hagen (1), Maier, Frick (5), Jacobi von Wangelin (4), Dobers, Lösch (8), Frantz (3), Stumpp (5), Traub (5), Feldmaier.
Ober-/Unterhausen – Neuhausen 32:25
Die Neuhausenerinnen erwischten einen guten Start und hatten bis zur 20. Minute die Nase vorne. Die TSV-Trainer waren mit der Leistung einverstanden: „Wir haben uns gut verkauft. Im Verbund haben wir eine gute Leistung gezeigt“, sagte Timo Bayer. Kurz nach der Pause drehte sich die Partie und der Tabellenzweite war am Drücker. Zunächst ließ der TSV sich nicht abschütteln, doch zunehmend wuchs der Abstand und die Anzeigetafel zeigte einen Zwischenstand von 29:20. Bei den Neuhausenerinnen schlichen sich einige Fehlwürfe ein und die Absprachen waren nicht optimal. Dies nutzte die SG aus und dominierte schlussendlich das Spiel. Laut Bayer waren 13 Gegentreffer in der ersten Hälfte von der SG eine äußerst gute Leistung und er zog ein positives Fazit.
TSV Neuhausen: Olbricht; Klumoo (1), Goga (1), Maren Sonnenwald (1), Katic (2), Adam, Vollmer (1), Sachs (1), Heveling (6), Pflüger (2), Julia Sonnenwald (5), Abadin, Kimmelmann, Korkmaz, Pfizenmaier (1), Allilomis (4).