Handball Verbandsliga Das Feuer brennt auch in der Rückrunde bei den TSF Ditzingen

Die TSF Ditzingen im Anflug auf das Tor: Hannes Träger Foto: Baumann/Alexander Keppler

Der Handball-Verbandsligist startet gegen die Sportunion Neckarsulm in die Rückrunden – Interimscoach David Thomitzni sucht nach einem neuen Trainer und stellt den Kader für die neue Saison zusammen.

Sport: Jürgen Kemmner (jük)

Die Handball-Verbandsliga ist schon am vergangenen Wochenende in die Rückrunde gestartet, die TSF Ditzingen springen jetzt auf den rollenden Zug auf: An diesem Samstag (19.45 Uhr/Sporthalle Heimerdingen) empfängt der Tabellensechste (13:9 Punkte) den Vierten SU Neckarsulm (16:8) und würde mit einem Sieg an die Spitzengruppe heranrücken. „Wir haben bis auf die Langzeitverletzten alle Mann an Bord“, sagt Trainer David Thomitzni.

 

Der Coach hat allerdings ein wenig die Befürchtung, nach der langen Spielpause könne vielleicht der sogenannte Flow bei seinem Team abhanden gekommen sein – wenngleich das Testspiel gegen die SB BBM Bietigheim 2 aus der Oberliga Württemberg mit einem respektablen 37:37 endete. „Wir haben im Angriff eine tolle Leistung abgeliefert“, bemerkt Thomitzni dazu, „aber wenn die hinten 37 Gegentore kassierst, ist das natürlich nicht gerade optimal.“

Grundsätzlich ist der Coach mit der Vorbereitung zufrieden, er hat registriert, dass „in der Mannschaft noch das Feuer brennt“, obwohl aufgrund der Verletzungen wichtiger Spieler wie Nick Bohnen und Malte Bartels das Saisonziel Aufstieg ein wenig in die Ferne gerückt ist. Allerdings ist die Liga an der Spitze fast so eng gedrängt wie ein Bienenvolk in seinem Stock, den TSV Bönnigheim auf Platz eins und die Ditzinger auf Rang sechs trennen lediglich drei Minuspunkte.

Revanche gegen SU Neckarsulm

Ein Erfolg über SU Neckarsulm, dann wären die Ditzingen wieder ordentlich bei der Musik. Im Hinspiel zogen die TSF Ende September mit 27:32 allerdings den Kürzeren, vor allem, weil ihnen in den letzten fünf Minuten die Luft ausgegangen ist. „Wir wissen, was auf uns zukommt“, betont David Thomitzni und weist dabei auf SU-Rückraumspieler Jan König hin, der schon zwei Klassen höher Erfahrung gesammelt hat. „Wir müssen gut reinstarten in die Begegnung.“

Kaderplanung hat Priorität eins

Doch die Liga ist nur eine Baustelle, auf der Mann aktiv ist. Die Suche nach einem Trainer für die kommende Saison war noch nicht erfolgreich, bis Sommer werden David Thomitzni, sein Vater Johann und Julian Schwab die Mannschaft am Trainer-Triumvirat betreuen. „Wir hoffen, dass wir bis Ende Januar Vollzug melden können“, sagt er. Darüber hinaus ist Thomitzni junior auch für die Kaderplanung für die kommende Runde verantwortlich, die derzeit Priorität Nummer eins besitzt. „Wir wollen das Team möglichst zusammenhalten, das sieht auch ganz gut aus“, verrät er, räumt aber ein, dass ein Spieler bereits seinen Wechsel angekündigt hat. Um wen es sich handelt, will David Thomitzni aber nicht sagen.