Handball-Verbandsliga Habo-Männern gelingt großer Schritt in Richtung Klassenerhalt

Vierfach-Torschütze Marcel Scheurer legt in den Torwurf all seine Kraft. Foto: Andreas Essig

Die Buffalos schlagen zuhause in Großbottwar die HG Oftersheim/Schwetzingen II deutlich mit 30:24.

Einen 30:24-Heimsieg feierte der Verbandsligist Habo SG am Samstagabend in der Großbottwarer Wunnensteinhalle gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen II. Den Grundstein zum Erfolg gegen den Tabellenfünften legte das Team von Trainer Jan Diller dabei gleich in der ersten Halbzeit. Früh spielten sich die Gastgeber einen Vorsprung von drei bis vier Toren heraus.

 

Ab Mitte der ersten Hälfte zogen die Buffalos dann weiter davon. Besonders defensiv ließen sie kaum noch etwas zu – ab der 17.  Minute bis zur Halbzeitsirene erzielten die Gäste nur noch vier Tore. Die Habo dagegen nutzte ihre Möglichkeiten besser und bauten ihre Führung auf zehn Tore zum 19:9 zur Pause aus. „Wir hatten insofern Glück, als vier Spieler der Gäste in der ersten Mannschaft aushelfen mussten und nicht gegen uns zur Verfügung standen. Diese Chance haben wir beim Schopfe gepackt“, sagt Habo-Coach Diller.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Christof Ziegler gar noch auf 20:9. In der Folgezeit leisteten sich die Gastgeber jedoch eine fast zehnminütige Torflaute, in der die HG Oftersheim/Schwetzingen II zumindest auf 13:20 verkürzte. Danach hielt die Habo den Vorsprung lange auf sieben bis acht Tore, auch wenn nicht mehr jeder Angriff so konsequent ausgespielt wurde wie noch vor der Pause. In den Schlussminuten kamen die Gäste dann noch zu einigen Treffern. Wirklich gefährlich wurde es für die Hausherren jedoch nicht mehr, auch wenn ihnen in den letzten dreieinhalb Minuten kein eigenes Tor mehr gelang.

Nach diesem Sieg ist das Habo-Team mit 19:25 Punkten Zehnter. „Damit sind wir dem Klassenerhalt einen guten Schritt näher gekommen, auch wenn wir noch ein paar Punkte brauchen“, sagt Diller. Vor allem die Sport-Union Neckarsulm gilt es, auf Abstand zu halten. Denn möglicherweise steigen bis zu vier Mannschaften ab, was bedeuten würde, dass Platz elf der erste Abstiegsrang wäre. Momentan sieht es danach nicht aus, doch wollen es die Bottwartäler nicht darauf ankommen lassen.

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