Handball-Verbandsliga Habo SG erwartet heiße Stimmung bei der HSG Walzbachtal

Im Hinspiel überzeugten die Torhüter der Habo SG (hier Hannes Bast). Foto: Archiv/Essig

Der Handball-Verbandsligist muss bei der HSG Walzbachtal antreten. Die Halle und ein Rückkehrer werden es den Buffalos schwer machen.

Die Verbandsliga-Männer der Handballregion Bottwar SG müssen am Samstagabend (20 Uhr) bei der HSG Walzbachtal antreten. Der Gastgeber belegt aktuell mit 24:16 Punkten den fünften Tabellenplatz, während die Bottwartäler mit umgekehrtem Punktekonto von 16:24 Zählern auf Rang zehn stehen.

 

Die HSG Walzbachtal befindet sich derzeit in starker Form und ist seit acht Begegnungen ungeschlagen. Die letzte Niederlage datiert aus Mitte Dezember, dem vorletzten Spiel des vergangenen Jahres. Das Hinspiel konnten die Buffalos zwar noch deutlich mit 38:28 Treffer für sich entscheiden, doch damals waren die Buffalos personell besser aufgestellt, während Walzbachtal mit Valentin Stretz auf einen sehr wichtigen Spieler verzichten musste. Sein Fehlen machte sich deutlich bemerkbar. „Er ist nicht nur einer der stärksten Spieler, sondern hat auch ein unheimlich gutes und variables Eins-gegen-eins mit sehr viel Zug zum Tor“, erklärt Habo-Trainer Jan Diller. Ihn komplett auszuschalten sei kaum möglich.

„Das wird dieses Mal auf jeden Fall nicht so einfach“, betont Diller. Neben der veränderten Personalsituation kommt hinzu, dass die Buffalos auswärts antreten müssen – und nicht den Lauf haben, den der Gegner vorweisen kann. „Natürlich spricht da vieles für Walzbachtal.“ Dennoch hat sich die Mannschaft von Jan Diller intensiv auf den Gegner vorbereitet. Ein Faktor bleibt jedoch schwer kalkulierbar: die Atmosphäre in der Walzbachtaler Halle. „Es ist sehr unangenehm dort, die Halle ist eng und die Stimmung immer heiß“, weiß Diller. „Das wird eine richtig schwierige Aufgabe.“

Trotz allem sieht der Coach die Partie auch als spannende Herausforderung. Mit einem guten Gefühl wollen die Buffalos in die Begegnung gehen, schließlich zeigte man im Hinspiel vor allem offensiv eine starke Leistung. Auch wenn die Vorzeichen diesmal andere sind, will die Diller-Sieben am Samstagabend das Maximum herausholen – und im besten Fall zwei Punkte mit nach Hause nehmen.

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