Handball-Verbandsliga Habo SG muss bei körperlich starken Knittlingern ran

Philipp Storz fehlt der Habo SG wegen einer Schulterprellung. Foto: Andreas Essig

Der TSV Knittlingen ist technisch stark und robust in der Abwehr. Die Habo SG muss wegen Personalnöten erneut improvisieren.

Für die Verbandsliga-Männer der Habo SG steht am Sonntagabend die nächste Auswärtsaufgabe an. Um 17.30 Uhr ist Anpfiff in der Sporthalle in Knittlingen, wo das Team von Coach Jan Diller beim TSV Knittlingen antritt. Das Ziel ist klar: Die Buffalos wollen die Punkte entführen, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter zu vergrößern.

 

Mit dem TSV Knittlingen wartet eine Mannschaft auf das Bottwar-Team, die der Habo SG personell gesehen durchaus ähnelt. „Von den Spielertypen her sind sie uns sehr ähnlich – eher kleinere, dafür technisch starke Spieler“, beschreibt Diller den Gastgeber. Besonders im Eins-gegen-eins zeigt sich Knittlingen stark und agiert insgesamt sehr körperbetont.

Gefährlich ist vor allem das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer. Zwar suchen die Gastgeber nicht häufig selbst den Abschluss über den Kreis, doch sorgen die Akteure am Kreis mit vielen Sperren, klugen Laufwegen und viel Bewegung immer wieder für Räume im Rückraum.

Dort lauert beispielsweise mit Sakda Choetchim ein besonders gefährlicher Akteur. Der 1,81 Meter große Rückraumspieler ist sowohl auf der Mitte als auch im linken Rückraum äußerst wendig und schnell. „Er ist super gefährlich, vor allem glänzt er immer wieder mit seinen Steals“, warnt Diller. Choetchim, der seine handballerische Ausbildung bei der SG Pforzheim/Eutingen genoss und vor drei Jahren zum Nachbarn TSV Knittlingen wechselte, überzeugt regelmäßig mit Körpertäuschungen, variablen Abschlüssen und schnellen Tempogegenstößen.

Auch defensiv hat Knittlingen etwas zu bieten. Die kompakte 6:0-Abwehr agiert robust, eher offen und körperbetont. Insgesamt erwartet die Buffalos eine eingespielte Mannschaft, die ihre Stärke vor allem im Teamspiel hat. „Ich finde, Knittlingen ist wirklich ein gutes Team“, so Diller. Das Hinspiel zu Hause konnte die Diller-Sieben übrigens vor allem durch eine sehr starke Torhüterleistung in Kombination mit einer gelungenen Defensive für sich entscheiden.

Personell muss die Habo SG weiterhin improvisieren. Philipp Storz, der sich beim Heimspiel gegen die HSG Weschnitztal vermutlich eine Schulterprellung zuzog, ist zwar nicht schwerer verletzt, wird aber am Sonntag voraussichtlich nicht einsatzfähig sein. Auch der zwischenzeitliche Rückkehrer Jonathan Siegler steht nicht zur Verfügung. Im Rückraum werden somit erneut Marcel Scheurer, Luca Degen, Marc Pflugfelder, Christof Ziegler und Niko Brunner gefordert sein.

Mit einem Sieg könnte der Vorsprung wachsen

Aktuell rangiert die Habo SG mit 13:19 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz – punktgleich mit der SU Neckarsulm. Der TSV Knittlingen belegt mit 17:15 Zählern Rang sechs. Mit einem Auswärtssieg könnten die Buffalos nicht nur den Abstand zum Tabellenzwölften HSG Bruchsal/Untergrombach weiter ausbauen, sondern auch ein weiteres Signal im Kampf um den Klassenerhalt setzen.

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